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da auch v. Soden.
22. gudjaim: apytspswv. Zu gudjaim dürfte nach III, 2 etc.
auhmistam zu ergänzen sein.
31. Jjai: o". Verwechselung des Relativs mit dem Artikel!
36. jah war}} mif)|)anei: xal h t« ysvaa&at; Schreibversehen!
XIV, 31. du wigan na: st? itoXsjxöv. Eine Verderbnis des Textes
dürfte ziemlich sicher vorliegen. Wie dieselbe zu korri
gieren sei, wage ich nicht zu entscheiden. Doch er
scheint mir die von Bernhardt als die „wahrscheinlichste 11
bezeichnete als auch die nächstliegende; vgl. dazu die
Anmerkung Uppströms und Massmanns.
XV, 8. suma: xt?. Der Gote las versehentlich: xtc.
XVI, 16. nauj)jada: ßia'Csxai. Ähnlich wie III, 23 scheint irrtümlich
ßtotCexctt als Passiv genommen zu sein; vgl. Beruh. Anm.
XVII, 9. fagk J)us fairhaitis: ya'ptv syst. Wahrscheinlich doppelte
Entstellung! In der Quelle des Goten wird für syst: syst?
zu rekonstruieren sein, für den Codex argenteus dagegen
pus in pu geändert werden müssen; vgl. Bernh. Anm.
XIX, 20. Jrnnei habaida galagida ina: ry styov aitoxsipivyjv. Hier
dürfte die Änderung Gabelentz-Loebes in galagidana
berechtigt sein, obwohl auch die Fassung des Cod. arg.
einen verständlichen Sinn enthält. Grade deshalb ist
aber eine spätere Korrektur leicht zu erklären.
§ 34. Resultat. Überblicken wir, was ich bisher ausgeführt
habe, so können wir als vorläufiges Resultat folgendes feststellen:
Aus dem Vergleich des gotischen Lucas-Textes mit dem der griechischen
Hss., die als Vertreter der im Bereich von Byzanz zu Wulfilas Zeit
geltenden Recension bezw. Recensionsmischung angesehen werden
dürfen, ergiebt sich als notwendige Folgerung, dass eben jene
Recension auch für Lucas die Quelle des Goten gewesen
sein muss. Die Übereinstimmung beider Textfassungen ist eine so
weitgehende, wie sie keine andere Vergleichung aufgewiesen hat und
nach allem aufweisen konnte. Die Abweichungen andrerseits treten an
Zahl und Bedeutung weit hinter die Übereinstimmungen zurück.
Sie sind teils so geringfügiger Natur, wie sie in jeder noch so sorg
fältig geschriebenen Handschrift sich mehr oder minder zahlreich
einschleichen — und wir haben es hier sogar mit einer Überlieferung
zu tun, deren beide zu vergleichenden Faktoren das Produkt einer

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