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§ 25. Genus, tempus und modus des Yerbuins. Es folgen
zwei weitere Gruppen von Lesarten, die von Stolzenburg charakterisiert
und erklärt werden unter der gemeinsamen Überschrift: Stilistische
Abweichungen in bezug auf die syntaktischen Punktionen
und Beziehungen der Worte 1 ). Die erste umfasst alle Än
derungen im genus, tempus und modus des Verbums.
1. I, 47. swegneid ahma meins: iflxk\(aas.v xö rtvsopa poo * 2 3 ) (vgl.
Bernh. Anm.!)
78. gaweisoj): Irrsccts^axo, vgl. I, 47
III, 21. bi{>e daupida alla managein: sv xq> ßairxtafBjvai arravxa
IV, 43.
V, 26.
VI, 21.
38.
VII, 31.
VIII, 4.
IX, 7. 8.
7.
XV, 29.
XVI, 16.
2. VI, 44.
xöv Xotöv Ä
mik insandida: omsaxocXpat
qipandans |»atei gasailuam: Xs^ovtss oxt si.oop.sv
ufhlohjanda: -ysXaasxs
mitafs . . . gibada: psxpov . . . Swaooatv
lue sijaina galeikai: xtvt sltj'iv opotot (vgl. Beruh. Anm.
zu Joh. III, 4)
qi fand ans . . . tua sijai sa: Xsfovxs; . . . xt? apa ooxo; £axtv
unte qeßun sumai {»atei: 3ta xö Xs^sa&at Gwö xtvwv oxt
sumai {»an qej)un: uxxo xtvtov 3s oxt
sumaiuj» {»an {»atei: aXXtuv 5s oxt (vgl. S. 51)
gahausida {»an Herodis {»o waurpanona: -ijxooasv oö'llpwSr^
xot •j'svöpsva (vgl. Gering: Zeitschr. f. d. Phil. V, 301)
swe filu jere skalkinoda {>us: xooauxa sxij 8ooXs6to aot 3 )
naupjada: ßtä£sxai (vgl. Bernhardt Anm.)
lisanda smakkans . . . trudanda weinabasja: aoXXsfouaiv
soxa . . . xpufiöatv arxotcpt>Xv;v. Eine genaue Parallele zur
gotischen Passung findet sich nirgends, nur e hat auch
beide Male, DR 1 im ersten Teile passivische Konstruktion.
Wir haben es mit einer selbständigen Änderung zu tun
wie oben VI, 21. 38 u. a.
VIII, 4. gaqumanaim {»an hiuhmam . . . qa{>: aovtovxo; 3s o/Xoo ...
findet, so dass diese Lesart im Gotischen gut verständlich, in f nur aus dem
Gotischen erklärbar erscheint. Nur 2. Tim. III, 1 kommt noch einmal jera =
xatpot vor.
») Vgl. Stolzenburg, ZeiLchr. 37, 359 ff.
2 ) Vgl. auch Kauffit ann, Zeitschr. 31, 188 Anm.
3 ) Ähnlich wie XV, 29 ist auch II, 49: patei . . . skulda wisan:
oxt . . . 3sT stvat ps zu beurteilen.

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