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IV, 2. at ustauhanaim f>aim dagam: aovxsXsafteicfwv aoxüiv. Ausser
f teilt keine Hs. die gotische Ergänzung, die sich als Wiederaufnahme
des Tjiispac xsscrapaxovxa und des sv xai? rjpipat? dxsi'vai? im selben Verse
verstehen lässt.
V, 10. manne siud nutans: dvbpwxroos C«oYp«>v. Wieder
geht dem Gotischen nur f zur Seite. Der Plural dürfte demnach
aus: aXist? dv&pwmov Math. IV, 19; Marc. I, 17 ahzuleiten sein.
V, 20. qaf) du |)amma usliffin manna: sittsv aoxm av&pu>7rs. Für
diese Textfassung ist mit Sicherheit, da sich im Lateinischen ausser
in f keine Entsprechung findet, Vermischung der älteren und kürzeren
Lucas-Fassung mit den Parallelstellen zu konstatieren; vgl. Math. IX, 2,6:
sIttsv xui TrapaXuxtxo) und dazu Marc. II, 5,10; V, 24.
VI, 17. jah anjiaraizo baurge: fehlt sonst. (Ich sehe drei ver
schiedene Möglichkeiten der Erklärung für das Eindringen dieses
Zusatzes in die gotische Übersetzung. Über die 1. vgl. S. 39 f.; zur
2. § 51. Für keine wage ich mich bestimmt zu entscheiden, weil
mir alle hinreichend begründet erscheinen.) Die grösste Wahr
scheinlichkeit hat für sich (eine Kombination der ersten mit der
folgenden 3.), dass der Zusatz aus Luc. IV, 43 stammt, wo bei
ähnlicher Situation sich die Lesart: xai xai? sxspai? tcoXssiv findet.
VII, 25. in wastjom wul|)agaim: lv tp.axisjj.uj lvoo?m. Die Fassung
des ganzen Satzes steht im Gotischen allein. Um so mehr sind wir
veranlasst, den Plural aus dem ausgleichenden Einfluss des vorher
gehenden: kv p.aXaxoi? £p.axtbt? abzuleiten, vgl. dazu ferner: Luc. XX, 46;
Math. XI, 8. Desgleichen darf Luc. VIII, 27 aus dieser Stelle er
klärt werden. Übrigens setzt der Gote auch ohne direkte Ver
anlassung, wie sie hier noch deutlich erkennbar ist, oft den Plural
für griechischen Singular.
IX, 39. ahma . . . unhrains: Trveopa —. Die Hinzufügung
des Adjektivs ist veranlasst durch v. 42 und Marc. IX, 25, wo xtji
Trv£op.axi xu) axafiapxu» sich findet.
XIV, 32. eipau jabai nist mahteigs: si ös pr^e. Nur f entspricht
dem Gotischen. Dieses erklärt sich als Wiederaufnahme von v. 31:
e? Sovaxo? iaxiv.
28. habaiu du ustiuhan: si syst xa ei? aTxapxtapöv. Diese Stelle
bot offenbar den Übersetzern Schwierigkeit, wie die mannigfaltigen
lateinischen Formen der Wiedergabe beweisen. Wenn die Lesart der
Hss. b c ff2 f q vg: si habet ... ad consummandum (perfidendum)
der gotischen Fassung entspricht, so kann das, was auch v. Soden

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