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absolute Seltenheit von Omissionen so gut wie ausgeschlossen. Dazu
kommt, dass grade die Itala-Hss., die dafür als Beweis in Betracht
kommen könnten, die wichtige Umstellung der Verse 5—8 hinter
v. 12 mitmachen, bezw. wie die Hs. a im übrigen so starke Ab
weichungen zeigen, dass sie hier wenigstens nicht zur Vergleichung
herangezogen werden dürfen 1 ). Es bleibt also nur die doppelte
Möglichkeit, dass entweder die verschiedenen Hss. selbständig nach
Math. IV, 1—11 geändert haben — für den Codex argenteus kommt
dann natürlich seine griechische Quelle in Betracht — oder dass
wir auch hier wie vermutlich II, 14 die ursprünglichste Fassung an
zuerkennen haben. Das letztere erscheint mir als das wahrscheinlichste,
weil hier fast alle älteren Übersetzungen übereinstimmen und
grade die byzantinische Recension d. h. K redaktionelle Überarbeitung
zeigt. Die Quellenfrage für die gotische Bibel wird dadurch nicht
berührt, da wir in dieser Lesart gewiss ein bei der allgemeinen
Mischung der I-Texte für diese Rezension verloren gegangenes
I-Element erkennen dürfen.
IV, 11. jah jmtei: xat oxt AKMW b statt xat
V, 5. wairpam: ^akaaop-ev (-atujis II) Ktl
natja: xd Sixxua D statt xi Sixxoov. do. v. 6
6. swe . . . dishnupnodedun: tuaxe . . . pVjScjsaüat D
7. swe sugqun: fiaxs ßubt'CsaOat ohne auxd D
8. bidja f>uk: jrapaxaXw D, fehlt sonst, vgl. S. 26
9. in gafahis |>ize fiske Jianzei ganutun: im xfj ayptf x iyüutuv, (Lv auvsXaßov D statt
14. ak gagg jah ataugei: aitsXde 8 s xat 8et£ov D statt dtXXd
aixeXötuv 8st£ov
20. qaf) du J)amma uslifnn manna: ehxev x wapaXuxtxtü d'vbpiuirs
D statt elixsv aöxtö dvllpums AEKMSUVrAlI (vgl! S. 26 f.)
33. if) J»ai {>einai siponjos: ot 8s pwdh/xat aoo D statt ot oh aot
38. giutand: ßa'XXoootv D
VI, 10. ufrakei . . . ufrakida: fxxetvov . . . e£sxstvsv D statt
imArpvi
12. ei usiddja: ä$eXösTv AD statt IcrjXftsv, vgl. aber S. 46
17. jah anfjaraizo baurge: xat «Uwv wöXstov D. Dieser
Ausdruck steht in D für: „xat 'kpooaaXtjp, xat vffi ixapaXtou Tupoo xat
l’todivoc, rJl T|X&ov“ der sonstigen einstimmigen Überlieferung. D macht
0 Vgl. Tischendorf, Anm. zu v. 5.

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