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XIV, 15 hlaif: apxov.
XV, 22 add. aüxoö p. ir68ot? (got.: is).
XVII, 6 jabai habaidedeif): ei si/exe.
XVIII, 8 a[)f)an qijja: val Xsyiu.
XX, 19 add. x8v Xaov (got. po managein).
Von diesen Lesarten kommen wenige: 4,26, 8,37 auch in dem
Typ K x vor, können also möglicher Weise doch Z-Lesarten sein, ob
wohl K x keinen Einfluss auf Z* gehabt haben soll. Aber selbst wenn
noch die eine oder andere unbedeutende Abweichung wegen nicht aus
geschlossenen Irrtums in der Bestimmung v. Sodens von der Liste
in Abrechnung gebracht werden müsste, so bleibt doch noch eine
genügende Anzahl von z. T. charakteristischen Abweichungen, bei
denen ein Irrtum sehr unwahrscheinlich sein dürfte, wie z. B. V, 6
und IX, 54 nach* dass wir genötigt sind, hier Fremdeinflüsse im
Z-Text der gotischen Quelle anzuerkennen. Nun ist nach v. Soden
I, 2, 1183 von den aufgeführten Lesarten keine einzige der Recension I
fremd. Wie v. Soden aus gleichen Verhältnissen schliesst, dass der
Typ Z* ein Mischtext sei, dessen 2. konstituierendes Element ein
J-Text ist, so dürfen wir mit gleichem Rechte schliessen, dass auch
die Quelle des Goten ein Z-Text war, der schon /-Elemente in sich
aufgenommen hatte.
§ 7. Ursprung der Quelle Wulflias. Wie kam Wulfila zu
einem solchen Text? Entfernen wir uns damit nicht wieder von der
so einfachen und sicheren Grundlage, die wir oben gefunden zu haben
glaubten, und auf die uns v. Soden in vollkommener Übereinstimmung
mit Kaufmann gestellt hatte? Um diese Bedenken zu zerstreuen,
mögen folgende weitere Erwägungen dienen, die ich wiederum v. Soden
verdanke. Nach ihm (vergl. I, 2, 1506 ff.) ist die Recension I um
die Wende des 3. und 4. Jahrhunderts entstanden und zwar in
Palästina. Von dort wurde ihre Textgestalt auf Kaiser Constantins
Bestellung von Euseb nach Konstantinopel gesandt. Daraus er
klärt sich seine Vorherrschaft in den nächstfolgenden Jahrhunderten.
„Alle die abgeschwächten I-Typen sind Kompromisse zwischen
Antiochien und Konstantinopel. Die Fülle derselben begreift sich nur
aus dem aufgedrungenen Konkurrenzkampf. Und des Hieronymus
Satz „ Constantinopolis usque Antiochum Luciani Martyris exemplaria
probat“ ist zu deuten auf den siegreichen Ansturm von K gegen den
durch Euseb in Konstantinopel eingeführten Text.“
Da nun Constantin von 306—337 regierte, so ergibt sich, dass

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