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II, 4. us garda fadreinais: ££ oixoo xal ixocxpia?: de domo
et patria a b c ffj q r. Es muss eine Verderbnis vorliegen, da
die Stelle ohne jah ganz sinnlos ist. Die einfachste Erklärung
dürfte die sein, dass nach Analogie von Luc. I, 27. 69 in der
Quelle des Goten der zweite Ausdruck fehlte und später fadreinais
als Glosse angehängt wurde. Darauf deutet auch der Umstand,
dass wir höchstwahrscheinlich in fadreinais eine jüngere Schreib
form für fadreinis sehen müssen. So lautet nämlich die Form in
Epheser III, 15.
n, 22. Jairusalem; 'IspdaoXyixa: Hierusalem itvg ausser f!
(vgl. S. 91 und 129.)
IV, 7. mik in andwairf)ja meinamma: Ivdmov lp.oö: coram me
itP ler vg (vgl. S. 130 und 123).
IV, 41. silban Xristu ina wisan: xöv Xpicsxöv aöxöv slvai: ipsum
esse Christum b q G vg (vgl. S. 130).
VI, 17. jah anjiaraizo baurge: griechisch fehlt: et aliarum
(e: aliorum) civitatum (civitatium) c e. Will man sich an die sichere
handschriftliche Überlieferung halten, so ist diese Lesart hier ein
zuordnen (vgl. S. 39 f und 54).
VIII, 1. bijie afar j>ata: iv x xaSk^s: deinceps iU 1 vg. Einer
der beiden gotischen synonymen Ausdrücke muss als Glosse an
gesehen werden, f liest mit der Vulgata.
IX, 43. if> Jesus: fehlt im Griechischen: ad ille f; vgl. zu
dieser Stelle S. 60 ff.
XV, 31. )>u sinteino mif) mis wast jah is: ab ixavxoxe uex’ ijxoö sT:
mecum semper fuisti et es (oder ähnlich) Q b r a q 1 c. Diese Lesart
macht bei dem Charakter der gotischen Übersetzung, und weil keine
griechische Hs. einen solchen Doppelausdruck bietet, den Eindruck
jüngerer Erweiterung, obwohl nicht ganz wenige lateinische Hss. den
selben Doppelausdruck bieten. Sie werden ihn aus einer älteren latei
nischen Übersetzung gemeinsam übernommen haben. Dass der eine
von beiden Ausdrücken im Gotischen sekundär ist, wird entschieden
durch f. das nur es hat. Trotzdem halte ich es nicht für aus
geschlossen, was schon S. 72 durch die Einordnung der Lesart an
gedeutet wurde, dass im Gotischen ursprünglich wast stand und
jah is als Eindringling anzusehen ist. Die Fassung in f erklärte
sich aus der Vulgata. Für diese Vermutung spricht nämlich einmal,
dass der Gote häufiger Präteritum für griechisches Praesens setzt (vgl.
eben vorher slialkinoda: SooXsuu» u. a.), sodann, dass bei Vergleichung

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