Full text: Die Technik der Gestaltendarstellung in den Novellen Theodor Storms

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ebd.: 
599. der Greis strich mit seiner harten Hand über das Deckbett und 
sagte: (S. 320). 
„A. d. U.“: der Raugraf: 
600. „. . . und da ich den Kopf wende, steht der blasse vornehme 
Student vor mir; . . . Der junge Herr steht auch nur und macht 
scharfe Augen auf die Lore, als wenn er das Anschauen ganz 
umsonst hätte. (S. 133.) 
601. „Treten Sie fest“, sagte er und hielt die andere Hand vor sie hin, 
indem er mit seinen durchdringenden Augen zu ihr aufsah. (S. 134.) 
602. Aber er ließ kein Auge von ihr; wie das Pferd lief, so ging er, die 
Reitpeitsche in der Hand, im Kreise mit umher; als sei es ihm an 
getan, so flogen seine Blicke an dem Mädchen hin und wieder; 
(S. 134). 
603. er neigte sich über sie, und seine Augen lagen unbeweglich wie 
die eines jungen Raubvogels auf ihrem Antlitz, das sie mit ge 
schlossenen Lidern ihm entgegenhielt. (S. 148.) 
604. Ein Ausdruck verbissenen Jähzorns entstellte die schönen, regel 
mäßigen Gesichtszüge. „Was fällt dir ein!“ flüsterte er und packte 
mit Heftigkeit ihren Arm. (S. 151.) 
605. Der sogenannte „Raugraf“ war ein ebenso schöner als wüster junger 
Mann, (S. 128). 
606. .... Der blasse vornehme Student ... ist auch dagewesen; (S. 145). 
607 und er hat sie angesehen, sagt mein Schwestersohn, als wenn 
er sie hat verzehren sollen . . .* (S. 146.) 
608. Auch den Raugrafen sah ich; er saß mit übergeschlagenen Beinen, 
wie ermüdet, an der andern Seite des Saales. (S. 147.) 
609. erwiderte der Raugraf und lehnte seinen schönen, aber bleichen 
Kopf zurück gegen die Wand. (S. 147.) 
ebd.: Christoph: 
610. Ich traf ihn eines Nachmittags in einem öffentlichen Garten, wo er 
allein vor einem Seidel Lagerbier saß und, scheinbar in Sinnen ver 
loren, den Rauch einer Cigarre vor sich hinblies. Sein starker 
blonder Backenbart und seine feine bürgerliche Kleidung ließen mich 
ihn erst in nächster Nähe erkennen. (S. 125.) 
611 denn ganz wie versteinert sah der Mensch aus. „Ist denn 
schon Feierabend, Herr Werner?“ rief ich; aber er achtet garnicht 
darauf. „Guten Abend, Marie!“ sagt er mit ganz heiserer Stimme, 
und er würgte ordentlich daran, als wenn ihm das Wort im Halse 
stecken bleiben müßte.“ (S. 135.) 
612. Auch Christoph der zum stattlichen, etwas untersetzten jungen 
Manne herangewachsen war, rüstete sich zum Abzug; (S. 123). 
613. Auf mein „Herein!“ trat die stattliche Gestalt meines Freundes 
Christoph vorsichtig und etwas zögernd in das Zimmer. (S. 129.) 
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