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ebd.: „Lehnken Ehnebeen“:
420. die Seele des Spieles aber war ein verwachsenes ältliches Jüngferchen,
welche den ganzen Kopf voll grauer Pfropfenzieherlöckchen hatte.
Sie wurde, weil sie zur Erhöhung ihrer kleinen Person sich beim
Sitzen einen ihrer Füße unterzuschieben pflegte, in der Familie
„Lehnken Ehnebeen“ genannt; (S. 301).
421. Da scholl aus der untersten Ecke des Zimmers eine helle Stimme:
(S. 303).
422. Erhobenen Glases stand sie da, und mit angenehmer Krähstimme
rief sie: (S. 304).
ebd.: Madame Hennefeder:
423. Die kleine runde Frau wurde fast . . . hineingeschoben.
(S. 316.)
424. stand in des Vetters Küche die kleine runde Madame Hennefeder,
die Augen noch immer in Freudenthränen schwimmend, vor der
alten Caroline, (S. 319/20).
Zerstreute Capitel: Heimkehr:
425. Aber dort sehe ich eine weibliche Gestalt mit dem Winde kämpfen:
und wie wir uns einander nähern, bemerke ich mit Bewunderung,
daß sie einen maigrünen Sonnenschirm in der Hand hält. Unter
einem lila Seidenhütchen mit Blumen hängen lange braune Locken
auf die Schultern herab. Und jetzt erkenne ich sie! In meiner
Erinnerung taucht ein Erkerfenster auf mit Reseda- und Geranien
stöcken, hinter denen ein junges Mädchen an einer Stickerei zu
sitzen pflegte. Wie tief zogen wir Primaner unsere Mützen, um
einen Aufschlag dieser Augen, ein Erröten dieses frischen Antlitzes
zu erhaschen! — Auch jetzt ziehe ich den Hut. Ein ältliches
maskenartiges Gesicht verzieht sich zu einem verbindlichen Lächeln,
und mit altjungfräulichem Knix geht die Gestalt an mir vorüber.
(III, S. 137.)
„Lena Wies“: Lena:
426. Endlich mit schwerem Eimer und heißem Gesicht trat Lena in den
Leuchtkreis der Laterne und bot mir freundlich guten Abend. Sie
war von kleiner Statur; ihre Gesichtszüge — sie mochte in meiner
Knabenzeit etwas über dreißig Jahre zählen — ließen erkennen, daß
sie einst ungewöhnlich wohlgebildet gewesen sein mußten; aber die
Blattern hatten das Kindergesicht auf das unbarmherzigste zerrissen,
als wenn, nach dem Volkswitz, der Teufel Erbsen darauf gedroschen
hätte. Sie selber meinte freilich, am Ende müsse sie noch eitel
werden; denn: „So’n Bildhauerarbeit ward nu nahgrad wat Rares!“ —
(S. 140.)
427. Aber . . . Lenas braune Augen blickten noch so klar und klug wie
immer. (S. 146.)
428. Sie hatte sich zu dieser feierlichen Handlung aufs Sorgfältigste
kleiden lassen und empfing uns ernst und ruhig; ihr Antlitz schaute

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