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393. Sie ließ den Kopf auf ihre Brust sinken; die Hände, die auf ihrem
Schoß geruht hatten, wand sie leise umeinander, als müsse sie da
mit das Weh beschwichtigen, das, wie einst das Herz des jungen
blonden Mädchens, so noch jetzt den gebrechlichen Leib der Greisin
zittern machte. (S. 23.)
394. Da lag meine alte Hansen friedlich und still; das Leintuch, womit
man sie bedeckt hatte, war zur Hälfte zurückgeschlagen. (S. 46.)
395. Dann, . . , nahm er eine Strähne des grauen glänzenden Haares, das
zu beiden Seiten vom Haupte auf das Leintuch herabfloß, und ließ
es liebkosend durch seine Hände gleiten. (S. 46/47.)
396. Sie sah mich mit ihren sanften Augen an. (S. 9.)
397. Ihre noch immer schönen blauen Augen blickten traurig auf die
kleinen singenden Freunde. (S. 27.)
398. indem sie mich mit ihren alten guten Augen anblickte, (S. 43).
399. Es schien wie sinnverwirrt dies eingefallene Greisenantlitz zu be
trachten, das mit dem drohenden Ernst des Todes vor ihm lag. (S. 46.)
400. er . . . deckte es über das stille Antlitz der Toten. (S. 47).
.E. M.*:
401. und denn, ihr ruhig folgend, eine ältere Frau mit den schönen Augen
meines Freundes, aber ohne die Gebrechen seines Körpers. (S. 67.)
»E. Hf.*: Die Geheimrätin:
402. Die Frau Geheimrätin, . . . , sie hatte an der Böschung des Deiches
ihr Schnupftuch voll von Champignons gepflückt und wandelte nun
wie lauter Erdgeruch an unserer Seite. Es war eine gar stattliche
Dame, und selbst die kleinen Ungeheuer der Tiefe, die Seekrabben,
schienen ihr den schuldigen Respekt nicht zu verweigern. Sie waren
heraufgekrochen, saßen am Rande des Wassers auf der Strohdecke
und sonnten sich und drehten ihre knopfartigen Augen; wenn aber
das Spiegelbild der Geheimrätin mit der ungeheuren lila Hutschleife
über sie hinfiel, klappten sie grimmig mit den Scheren und schossen
seitwärts in den Abgrund zurück. (S. 5.)
403. Die Geheimrätin hatte ihren Atlasmantel mit Silberfuchs umgetan. (S.25.)
„Dr. i. H.*:
404. Die etwas ältliche Stimme kam von einer breiten, anscheinend weib
lichen Person, welche in Tücher und Mäntel eingemummt, unbeweg
lich auf dem zweiten Wagenstuhle saß. (S. 83.)
405. Drüben an der Wand saß eine alte Bäuerin mit harten Zügen und
dunklen Augenbraunen, das graue Haar unter das schwarze Käppchen
zurückgestrichen; sie saß unbeweglich und hielt ihre Hände mit dem
Sacktuch auf der blaugedruckten Leinwandschürze. (S. 86/7.)
406. Aber die alte Bäuerin besann sich plötzlich; ihre knochige Hand
schüttelnd, trat sie vor das Mädchen hin. (S. 117.)
407. Hinter dem Ofen saß ein kränklich aussehendes Mütterchen,
fast verdeckt von einer großen Wollenstrickerei, die sie mit ihren
mageren Fingern handhabte. (S. 95.)

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