Full text: Die Technik der Gestaltendarstellung in den Novellen Theodor Storms

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221. Sie strich mit der Hand über ihre Haare, als wenn ein Schauer sie 
berühre. (S. 112.) 
,I(m) So(nnenschein)“: Fränzchen: 
222. Er faßte ihr zartes Gesichtchen in seine Hände und küßte sie. (S. 316.) 
223. „Vielleicht!“ sagte sie, und ihre Stimme erhielt plötzlich einen 
tiefen herzlichen Klang, als sie es sagte. (S. 319.) 
224. „Freilich“, fuhr er fort, „die fremden braunen Augen hat sie nun ein 
mal; die kommen jetzt ohne Gnade in die Familie!“ — „Nun nun!“ 
sagte die Großmutter, „die braunen Augen sind schon gut, wenn 
nur ein gutes Herz herausschaut. (S. 323.) 
„Ang(elika)“: Angelica: 
225. Seit Jahren hatten im Stillen seine Augen an ihren feinen Zügen ge 
hangen; (S. 287). 
226. Seine Augen ruhten auf ihrem jungen Antlitz; (S. 288). 
227. Diese selbst, wie es der sinnlichen Empfänglichkeit der Jugend und 
dem Gefühl der Schönheit entsprechend ist, sah sich gern in Ge 
wändern, die gleich ihren Gliedern zart und schmiegsam waren, (S. 293). 
228. da war es doch nur die feine zärtliche Gestalt Angelicas gewesen, 
auf der sein inneres Auge so lang und voll Sehnsucht geruht 
hatte. (S. 296.) 
229. Sie war so blaß geworden, daß die Züge des feinen Gesichtchens 
in markierter Schärfe hervortraten. (S. 297.) 
230. Angelica . . . ging schweigend in das Schlafzimmer, ihr blondes Haar 
in das noch blondere des Kindes drückend. (S. 301.) 
231. Nun in der Erinnerung . . . sah (er) ihre Gestalt im trüben Schimmer 
des Flurlämpchens vor sich stehen. (S. 302.) 
232. Sie antwortete ihm nicht; aber ein Tropfen Blutes sprang zwischen 
den Zähnen hindurch auf ihre Lippen. (S. 303.) 
233. wo sich das Mondlicht durch die Blätter stahl, wo er ihre Gestalt 
kaum sah, nur die schmale Hand in der seinen fühlend, die sie 
heimlich ihm zurückgereicht — (S. 309). 
„W(enn) d(ie) Ä(pfel) r(eif) s(ind)‘: 
234. Draußen auf dem langen Steige, . . . , werden kleine Schritte ver 
nehmlich und das Rauschen eines Kleides auf dem Sande, (S. 170/71). 
„A(uf) d(em) St(aatshof)’: Anne Lene: 
235. Anne Lene stand ihr völlig regungslos gegenüber; (S. 73). 
236. Auf Anne Lehes Antlitz drückte sich ein Erstaunen aus, als sei sie 
durch diese Worte wie von etwas völlig Unmöglichem betroffen 
worden. (S. 73/74.) 
237. Sie sah dabei fast mitleidig auf ihre kleinen Hände, deren Schönheit 
sie der Not des Lebens opfern wollte. (S. 82.) 
238. indem er fast mitleidig auf ihre feine Gestalt herabsah, (S. 83). 
239. Anne Lene stand vor mir; ich sah in der schwachen Beleuchtung, 
wie die Röte ihr in die Schläfen hinaufstieg. (S. 85.)
	        

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