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Auch dem Barte, dem Stolze der Männer, bringt er
nur ein mangelhaftes Interesse entgegen, er hat offenbar
keinen Sinn für das „Schnurbartsbewußtsein“ Mörikes:
561, 610, 617, 637, 653.
Die kleine Schulter und der schlanke Arm der
Mädchen werden selten erwähnt:
62, 104.
In den Fällen, wo der Dichter mit charakterisierendem
Wort die ganze Gestalt umfaßt, gibt er nur den allgemeinen
Gesamteindruck wieder. Bezeichnend ist, „daß Storm sich
zu Heldinnen gern „feine“, „leichte“, „zärtliche“ Mädchen-
und Frauengestalten wählt, die sich von der derben, schwer
fälligen Art des Landes abheben . . .“ (Schütze, a. a. O.
S. 262.)
Der Gesamteindruck einer Gestalt, zumeist in
ein Beiwort gefaßt, wird wiedergegeben:
1, 2, 3, 13, 20, 21, 25, 29, 41, 48, 50, 52, 61, 62, 63,
65, 68, 78, 91, 92, 117, 117, 127, 129, 154, 160, 164,
165, 167, 168, 169, 173, 186, 196, 227, 242, 244, 245,
276, 288, 298, 313, 327, 330, 334, 339, 352, 358, 366,
376, 379, 380, 380 a, 381, 393, 402, 404, 408, 412, 437,
439, 440, 443, 447, 451, 458, 462, 463, 466, 476, 481,
483, 487, 491, 525, 542, 554, 570, 579, 586, 595, 605,
606, 612, 613, 619, 624, 628, 629, 631, 634, 636, 637,
638, 645, 648, 671, 673, 674, 683, 687, 688.
b) Technik derEinführung der Gestalten und das
Prinzip indirekter Verlebendigung („Beziehung“).
Sofort bei der Einführung seiner Gestalten als sinn
licher Erscheinungen offenbart sich Storms hohe Künstler
schaft.
Mit Recht setzt Th. A. Meyer an Stelle des seit
Vischer’s Ästhetik als Gemeingut der Gebildeten umlaufen
den ästhetischen Prinzips der „Anschaulichkeit“ als obersten
7*

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