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Thalassoxanthium flavescens n. sp.
Extrakapsularium: Die Hülle besteht aus kompakter
Gallerte, in der die kleinen und mittelgrossen 4-geminaten
Nadeln verstreut liegen. Die mittelgrossen sind glatt, ziem
lich schlank; ihr Mittelbalken ist kürzer als die Schenkel:
0,034—0,064 und 0,13 mm; die kleinen Nadeln sind fein,
ihr Mittelbalken ist nur halb so lang als die Schenkel:
0,034—0,07 und 0,04—0,06 mm. — Helles Pigment, das
in Sublimat, Jodspiritus oder Pikrinsäure löslich zu sein
scheint, liegt dicht an der Zentralkapselmembran. Im Leben
ist, wie ich aus den Bordnotizen ersehen konnte, die
Gallerte weisslich-gelblich gefärbt.
Zentralkapsel: Membran ist 0,0015 mm dick. Sie ist
innen von einer ziemlich breiten peripheren Schicht sehr
feinkörnigen Plasmas ausgekleidet. Das intrakapsulare
Plasma ist mit ziemlich grossen vakuolaren Hohlräumen
erfüllt, so dass die Plasmabrücken zwischen ihnen ziemlich
schmal sind. In den peripher gelegenen Hohlräumen fin
den sich einige grosse Konkretionen.
Der Kern ist von einer sehr feinen Membran umschlossen
und zeigt in seinem Innern dieselben Verhältnisse wie Th.
bivolutum; das Chromatin ist in gleicher Weise wie dort
angeordnet. Wie der Bau des Kerns im vegetativen Leben
ist, Hess sich nach den Schnitten nicht feststellen. Der
übrige Kerninhalt ist im Konservierungszustand feinkörnig.

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