Gattung Thalassoxanthium.
Thalassicolliden mit oder ohne Vakuolen in der extra
kapsulären Gallerte, meist mit sog. geminaten Nadeln (d. h.
solchen, die an jedem Ende eines Mittelbalkens 3—4 Schenkel
besitzen).* Zooxanthellen fehlen meist. Im vegetativen Zu
stande Chromatin und Grundsubstanz als körnige Massen im
Kernsaft. Bei Eintritt der Anisosporenbildung Zentrosom
nicht beobachtet. Weiterhin körnige Grundsubstanz halb-
kuglig um ein oder mehrere Chromatinballen gelagert, die
nur an einer Seite an die Kernmembran treten. Bildung der
Anisosporen inner- oder ausserhalb des Kerns. Austritt des
Kernsaftes wahrscheinlich erst nach Austritt der Sporenan
lagen aus dem Kern.
Thalassoxanthium bivolutum n. sp.
Extrakapsularium: Die Gallerte enthält einige grosse
Vakuolen. Um die Zentralkapsel liegt eine sehr breite
Schicht feinkörnigen, hellen Pigments, dessen Farbe im
Leben nicht zu ermitteln war. Nadeln fehlen.
Zentralkapsel: Sie ist von einer deutlichen, aber nur
0,001 mm dicken Membran umschlossen. Die ihr peripher
anliegende Plasmaschicht besteht im konservierten Zu
stand (nach Behandlung mit Jodspiritus) aus einzelnen
groben Körnern, die nicht keilförmig in radiärer Richtung,
sondern regellos neben einander liegen, wie es nur noch
bei einigen anderen Thalassoxanthiumarten der Fall ist.
*) Ausgeschlossen sind natürlich diejenigen nadelfiihrenden Arten,
die dem Bau des Weichkörpers nach zu den Thalassophysiden oder
Physematiden gestellt werden müssen.

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