bran derb, meist von ansehnlicher Dicke, setzt sich oft (oder
immer?) aus polygonalen Stücken zusammen. Grosse Vakuo
len extrakapsular. Meist extrakapsuläres Pigment (gelb, rot,
bläulich, schwarz etc.) und Zooxanthellen vorhanden. Na
deln vorhanden oder fehlend. Bildung sowohl von Isosporen
als auch von Anisosporen nachgewiesen. —
Während die Bearbeitung der Thalassophysiden durch
Brandt bereits erfolgt ist, werden im speziellen Teile dieser
Arbeit die am besten differenzierten und typischsten Formen
der Thalassicolliden beschrieben. Eine Bearbeitung aller im
Material vorhandenen Angehörigen dieser Familie würde
weit über den Rahmen dieser Arbeit hinausgehen.
Alles mir zur näheren Untersuchung übergebene Material
befand sich in fertigen Präparaten, geschnitten, gefärbt und
zum Teil schon provisorisch geordnet. Ausserdem wurde es in
wertvoller Weise durch die Bordnotizen von Herrn Professor
Dr. Brandt ergänzt, die sofort nach dem Fange über das
Aussehen der Tiere im Leben gemacht worden waren. Die
Thalassicolliden waren in verschiedener Weise konserviert
worden, z. B. in Lösungen von Pikrinsäure, Chromosmium
essigsäure, Sublimat oder in Alkohol bezw. Jodspiritus. Die
Färbung war meist mit Karmin ausgeführt worden und ergab
gute Resultate. —
Nachdem schon Haeckel Veränderungen von Thalassi-
colla bei Anwendung von Reagenzien, z. B. die Löslichkeit des
Pigments in Schwefelsäure, ferner Hertwig unter anderem
das Verschwinden der Eiweisskugeln bei Zugabe von Meer
wasser oder Reagenzien bemerkt hatten, sagt darüber
Brandt: „Bei der Untersuchung von konserviertem Material
fehlen zahlreiche Anhaltspunkte, welche bei lebenden Exem
plaren die Bestimmung der Arten sehr erleichtern. Die Oel-
kugeln z. B. sind aufgelöst, die rundlichen Hohlräume, die
nach Beseitigung der Fetttropfen übrig bleiben, kann man
leicht für Vakuolen ansehen. In Alkohol lösliche Farbstoffe
sind gleichfalls beseitigt, und über die Beschaffenheit von
Gallerte und extrakapsulären Vakuolen lässt sich nur in be-

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