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typischen Bau. Da sich das Individuum in Anisosporenbil
dung befand, sah ich die kurzen Chromosomen innerhalb der
Kernmembran in Kernchen zerfallen; sie bleiben in den
früher von den unversehrten Chromatinstücken eingenom
menen Stellen in Vakuolen liegen und ordnen sich nach dem
Austritt aus dem Kern im peripheren Teil des Kapselinhatls 1
zu schlauchförmigen Gruppen an. — Weiteres liess sich
an dem vorliegenden Schnitte nicht erkennen.
Thalassicolla grandevacuolosa n. sp.
Extrakapsularium: Die dicke Gallerthülle ist nach
innen zu von einigen kleinen Vakuolen durchsetzt. Um
die Zentralkapsel lagert sich dichtes, helles, grobkörniges
Pigment, dessen Färbung im Leben ich aus den Bordnotizen
nicht ersehen konnte. Zooxanthellen sind in grosser An
zahl vorhanden.
Zentralkapsel: Die Membran ist sehr fein und innen
von einer sehr schmalen peripheren Plasmaschicht aus
gekleidet. Das Plasma ist feinkörnig und scheint von Va
kuolenräumen durchsetzt, deren Grösse nach innen zu
nimmt. Konkretionen nur in den äusseren Vakuolen, sind
sehr wenige vorhanden; ihre Grösse ist nicht bedeutend.
Jedenfalls lagen sie im Leben in Eiweisskugeln; die
grösseren Hohlräume stammen wohl von Oelkugeln.
Der Kern ähnelt in seinem Aussehen dem von Actissa
primordialis. Eine Membran liess sich nicht erkennen.

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