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bestandteile übersah er, da er das Binnenbläschen wahr
scheinlich einer nur flüchtigen Untersuchung unterzog.
Das Extrakapsularium, von dem er eine besonders aus
führliche Beschreibung gibt, ist das für die Gattung Thalassi-
colla typische; es enthält Pigmentkörner, gelbe Zellen und
viele oft sehr grosse Alveolen. Zwischen diesen breitet
sich das extrakapsuläre Protoplasma aus und erstreckt sich
von dem in der Nähe der Zentralkapsel gelegenen Pseudo
podienmutterboden in dünnen Strahlen weit nach aussen.
Die Verschiedenheiten in der äusseren Erscheinung, wie
Grösse und Pigmentfärbung, ferner im Bau der Zentralkapsel
mit seinen Oelkugeln und Konkretionen führt Haeckel auf
Altersunterschiede und Variationsbildung zurück. (Nur eine
Spezies, Th. zanclea, trennte er von Th. nucleata — die
andere Von Th. nucleata gesonderte Th. pelagica hat Brandt
zum Typus einer besonderen Familie erhoben. Th. zanclea
ist nach seiner Diagnose schwer wiederzuerkennen; sie
scheint weder im Material der Planktonexpedition, noch
unter den übrigen Thalassicolliden, die mir zur Verfügung
standen, enthalten gewesen zu sein; wenigstens fand ich
kein Exemplar mit so geringem Durchmesser, wie ihn
Haeckel für seine Th. zanclea angibt).
Auch Hertwigs Th. nucleata umfasst mehrere, jetzt
getrennte Spezies; denn das Binnenbläschen z. B., das Hert-
wig (1876 Taf. 111, Fig. 11) äbbildet und als das „einer jungen
Thalassicolla im frischen Zustand“ bezeichnet, gehört höchst
wahrscheinlich einer Th. pelagica an. So wie Hertwig die
Chromatinfäden als „mäandrisch gewundenen Körper,
welcher den Binnenraum zum grossen Teil ausfüllt“, schildert,
erscheint die Verteilung des Chromatins im Kern von Tha
lassicolliden 'niemals. Dass auch die typische Th. nucleata
sich in seinen Fängen fand, zeigen Figuren der Tafeln IV
und V, in denen man das Chromatin so verteilt sieht,
wie es zu Beginn der Anisosporenbildung bei Thalassicolla
geschieht. — Später spezialisiert Hertwig die Beschreibung
der Th. nucleata etwas, indem er als wesentlichen Bestandteil

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