Th. gelatinosa scheint zu den auch nach Norden hin sich
verbreitenden Arten zu gehören. Sie ist im Mittelmeer und
in der Nordsee gefunden worden. Nach Versuchen Brandts
kann auch Th. nucleata eine beträchtliche Abkühlung ver
tragen.
Viel mehr Arten scheinen in den tropischen und sub
tropischen Gewässern des Atlantischen Ozeans zu leben,
von wo sie in den warmen Strömungen nach dem Norden
gelangen. Aus dem Südäquatorialstrom und aus dem Mittel
meer erhielt ich Th. nucleata, deren Verbreitung jedoch 1
mit grosser Wahrscheinlichkeit als noch viel grösser an
zunehmen ist, A. elegans, A. primordialis. Aus dem Nord
äquatorialstrom, der Sargassosee und dem Golfstrom stam
men Angehörige der Spezies A. nigra und A. rubra. Ihr
Verbreitungsgebiet bis in den nördlichen Golfstrom hat Th.
nationalis. Die übrigen Spezies fanden sich nur in Fängen
aus den Tropen. Es sind dies: Th. grandevacuolosä, A,
similis, Thalassoxanthium flavescens, bivolutum, mirabile,
quadriramosum.
Was Thalassoxanthium mixtum und Thx. asperum be
trifft, so nehme ich an, dass die typischen Formen ebenfalls!
ins tropische und subtropische Gebiet des Atlantischen
Ozeans gehören. Nun sind zwar sowohl im nördlichen Ver
lauf des Golfstroms, wie auch in der Irminger See Exemplare
gefunden worden, deren Nadeln denen jener Arten ähneln;
da aber im Material, das mir vorliegt, teils nur das Extra-
kapsularium ohne den Weichkörper, teils von der Zentral
kapsel keine guten Schnitte enthalten waren, so möchte
ich keine Entscheidung darüber fällen, ob es sich hier wirk
lich um die typischen Formen handelt, was, wie oben bereits
besprochen, sich nur aus einem eingehenden Studium des
Zentralkapselinhalts ergibt. Es ist nicht ausgeschlossen, dass
auch andere in jenen Breiten lebenden Spezies bei abweichen
dem Bau des Weichkörpers ebensolche Kieselnadeln be
sitzen wie die oben genannten Arten. Für die Familie der
Physiden ist ja schon von Brandt ermittelt, dass sie in

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