*
— 37 —
kapselinhalts, wo die vollständige Reifung der Sporen er
folgt.
Die von Brandt beobachtete, Th. nucleata verwandte
Form ist trotz ähnlicher Kernverhältnisse nicht mit A. ele-
gans oder A. primordialis identisch. Nach der beigegebenen
Figur (05. Taf. XIV. Fig. 6) bilden sich auch bei ihr Va
kuolen, die mehrere Chromosomen einschliessen, was sich
bei jenen Arten niemals beobachten liess.
Während A. i n d i c a n. sp. im allgemeinen Bau der Actissa
primordialis ähnelt, bildet das von der letzteren abweichende
Verhalten bei der Anisosporenbildung ein wichtiges Unter
scheidungsmerkmal. Hierin gleicht A. indica vielmehr der
A. elegans. Im Binnenbläschen zerfallen die grossen Chroma
tinstücke zu kleineren, die in den von den zerfallenen, grossen
Stücken gebildeten Vakuolen liegen bleiben und in ihnen
den Kern verlassen. Soweit sich ersehen lässt, verlaufen bei
beiden diese Stadien in gleicher Weise und anders als bei
Th. nucleata oder Th. brandti. —
Durchgreifender sind zwischen Thalassicolla und Ac
tissa einerseits und Thalassoxanthium andererseits die Unter
schiede, die bei Bildung der Anisosporen auftreten.
Bei Beginn der Anisosporenbildung von Thalasso
xanthium ballt sich das Chrornatin zu einer grossen oder
mehreren kleinen, dunklen Kugeln zusammen, um die sich
die körnig gebliebene Grundsubstanz in halbkugliger Schicht
herumlegt. Ist nur ein grosser Chromatinballen wie bei
Thalassoxanthium flavescens n. sp. vorhanden, so
zerfallen Teile desselben innerhalb der Kernmembran zu Kern
chen, die entsprechend dem Vorgänge bei mehreren Actissen
in schlauchförmigen, vakuolenartigen Kanälen den Kern ver
lassen. Ausserhalb der Membran ordnen sich die Zerfalls
produkte des Chromatins zu Gruppen, die um sich Vakuolen
bilden, in denen sie nach der Peripherie der Zentralkapsel
membran zu gelangen. Erst nachdem die aus den letzten
Chromatinresten entstandenen Sporenanlagen den bis dahin
recht ansehnlichen Kernrest verlassen haben, scheint dieser

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.