dieser Unterschied kaum verwerten. Die Form der Vakuolen
wie die Breite der sie trennenden Gallertschichten zeigt bei
den verschiedenen Spezies abweichende Ausbildung. Zoo-
xanthellen finden sich oft nur spärlich oder fehlen ganz.
Nadeln fehlen,
Zur Gattung Thalassicolla gehören nach dem Vorher
gehenden folgende Arten: nucleata, brandti, porosa, irmin-
giana, borealis, nationalis, grandevacuolosa. Auch gelatinosa
gehört wegen ihrer Aehnlichkeit mit Th. nucleata im Leben
zu dieser Gattung, obgleich zahlreiche Zooxanthellen vor
handen sind und auf den Schnitten die extrakapsuläre Gal
lerte kompakt oder doch sehr arm an Vakuolen erscheint.
Zu T halassoxanthium und Lampoxanthium,
von denen zunächst diejenigen Arten gänzlich zu
sondern sind, die nach dem Bau ihres Weichkörpers
zu den Thalassophysiden gehören, zählt Haeckel die
jenigen Formen, die lose Nadeln im Extrakapsularium
besitzen. Diese können nun entweder nur aus Strahlen
bestehen, die von einem Mittelpunkte divergieren oder
an den Enden eines Mittelbalkens Schenkel tragen. In
dem mir vorliegenden Material fanden sich nur Thalasso-
xanthien mit geminaten Nadeln, d. h. solchen Nadeln, die
an beiden Enden des Mittelbalkens Schenkel in gleicher
Zahl besitzen. Meist waren die Nadeln mit 3 oder 4 Schen
keln versehen. Je nach der Art der Nadeln, die glatt oder
mit kleinen Dornen besetzt sein können, nach ihrer Grösse
und ihrer Verteilung in der extrakapsulären Gallerte lassen
sich Spezies und Varietäten von einander sondern.
Lampoxanthium unterscheidet sich nach Haeckel
von Thalassoxanthium — ebenso wie Thalassicolla von Ac-
tissa H. — dufch das Vorkommen extrakapsulärer Vakuolen.
Nun erhielt ich das Extrakapsularium der mit Nadeln ver
sehenen -Spezies meist in besonderen Präparaten, wobei
es nicht immer möglich war, die Gallerte in bezug auf Va
kuolen zu untersuchen. Bei der geringen Wichtigkeit dieses
Untersuchungsmerkmals trenne ich diese beiden von Haeckel
unterschiedenen Gattungen nicht, sondern nenne alle mit

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