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Systematisches. 
Wie schon oben hervorgehoben, sind die Verschieden 
heiten in den Fortpflanzungszuständen typisch für die ein 
zelnen Spezies, so dass mit ihrer Hülfe sich eine natürliche 
Gruppierung der Familie der Thalassicolliden finden 
Hesse. Nun soll dieser Arbeit noch grösstenteils das System 
Haeckels von 1887 zu Grunde gelegt werden, wobei im Auge 
zu behalten ist, dass dieses nicht den Anforderungen eines na 
türlichen Systems genügt. Es muss aber in dieser Arbeit noch 
benutzt werden, da die zum Aufstellen eines Systems so 
sehr wichtigen Studien an lebendem Material fehlen. 
Die zu besprechenden Spezies lassen sich dann in fol 
genden Gattungen provisorisch unterbringen: 
Actiss a Hkl. ohne Nadeln, ohne Vakuolen in der extra 
kapsulären Gallerte und in der Zentralkapsel. Kern kuglig, 
(bisweilen ellipsoid), nicht verästelt. 
Thalassicolla Huxl. ohne Nadeln, mit vielen grossen 
Vakuolen in der extrakapsulären Gallerte, nicht in der Zen 
tralkapsel. Kern kuglig. 
Thalassoxanthium Hkl. mit verzweigten Nadeln, 
ohne Vakuolen in der extrakapsulären Gallerte und der 
Zentralkapsel. 
Lampoxanthium Hkl. mit verzweigten Nadeln, mit 
vielen grossen Vakuolen in der extrakapsulären Gallerte 
(keine in der Zentralkapsel). 
Diese 4 Gattungen brachte Haeckel in 2 verschiedenen 
Familien unter: Actissa und Thalassicolla in der Familie der 
Thalassicolliden, Thalassoxanthium und Lampoxanthium in 
der Familie der Thalassosphaeriden. Er unterschied also 
2 Familien, vpn denen die eine keine Nadeln besitzt, die 
andere aber Nadeln enthält, und die lediglich wegen dieses 
Unterschiedes in 2 verschiedenen Ordnungen untergebracht 
wurden. Brandt hat nun aber 1902 nachgewiesen, dass die 
Nadeln bei nahe verwandten Arten vorhanden sein oder 
fehlen oder sehr verschieden geformt sein können; umge 
kehrt fand er genau ebensolche Nadeln wie bei gewissen
	        

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