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* spriinglichen Kerns (des 'Binnenbläschens) bis zur Ausbildung
der Anisosporen nachgewiesen werden, auch dann, wenn
sich bereits reife Schwärmer in der Zentralkapsel herum
tummeln. Die Grösse des Kernrestes ist in manchen Fällen
verhältnismässig beträchtlich.“
Einige dieser Stadien sind vor Brandts Untersuchungen
schon von Hertwig beschrieben worden. So schildert er
das mit 5) bezeichnete Stadium in seiner Radiolarienhisto-
logie: „Die Hauptmasse des Zentralkapselinhalts wurde . . .
von aus zusammengeballten Schwärmeranlagen bestehenden
Haufen gebildet. Dieselben waren bald rund, bald langge
streckt wurstförmig gestaltet. Ihre inneren Partien waren
feinkörnig, die nach aussen liegenden Teile, in denen die
Kerne sich befanden, durchsichtig.“ Das Rudiment des
Kerns fand Hertwig nicht, als er nach dem Binnenbläschen
suchte. Oelkugeln und Konkretionen sah er zum Teil schon
aufgelöst. — Das Extrakapsularium bezeichnet Hertwig als
unverletzt. Dass auch die gelben Zellen sich noch in keiner
Weise verändert hatten, die er ja für notwendige Bestand
teile des Radiolarienleibes hielt, führt er darauf zurück, dass
die Schwärmer noch weit von der Reife entfernt gewesen
und somit die Möglichkeit für eine spätere Betätigung bei
der Schwärmerbildung für die gelben Zellen noch nicht
ausgeschlossen wäre.
Für Thalassicolla gelatinosa hat Brandt
ebenfalls schon die Entwicklung der Anisosporen mit
der bei Th. nucleata verglichen. Die Stadien 1)—3)
hat er auch für jene Spezies nachgewiesen und
durch Abbildungen illustriert. Th. gelatinosa unterscheidet
sich von Th. nucleata durch die Form der Chromatin
fäden, ferner durch die Bildung der Kernchen innerhalb der
Kernmembran und durch ihr Verhalten beim Verlassen des
Binnenbläschens, das durch eine Art Knospung vor sich
geht. Hierbei liegen die Kernchen in vakuolenartigen Ge
bilden, die später zu vielkernigen Schläuchen auswachsen.

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