echten Th. nucleata zu einigen grösseren Klumpen zusammen,
die später den Kern verlassen. Ebenso verhalten sich die
Wolken von Chromatinkörnern, die unregelmässig verteilt
im Binnenbläschen Vorkommen.
4. „Anfangs liegen die kleinen, homogen erscheinenden
Kernchen meist zu 2—4, seltener einzeln, in einem vakuolen
artigen Plasmatropfen, der von dem übrigen intrakapsularen
Plasma verschieden ist. Diese kleinen Gruppen sind durch
das intrakapsulare Plasma zwischen dem zusammenge
schrumpften Binnenbläschen und der radiärstreifigen Rand
zone an der Zentralkapselmembran verteilt. Die Konkre
tionen liegen dazwischen.
5. „Im weiteren Verlauf der Anisosporenbildung nimmt
unter immer weiter gehendem Schwunde des Binnenbläschens
nicht bloss die Anzahl der Gruppen von kleinen Kernen zu,
sondern auch die Menge der Kernchen innerhalb der einzelnen
Gruppen. . . . Die Vermehrung der kleinen, deutlich diffe
renzierten Kerne erfolgt durch mitotische Teilung. Dabei
nimmt die Grösse der kleinen Kerne ab ... Die einzelnen
Gruppen, die anfangs nur 2—4, dann aber 16—32 oder
mehr Kernchen enthalten, wachsen zu langen, radiären, viel
kernigen Schläuchen aus, die nahe beieinander liegen und
sich bis an die Zentralkapselmembran herandrängen. Die
Chromatinklumpen des Binnenbläschens, die anfangs noch
im Hauptkerne zurückgehalten werden, werden auch nach und
nach an das intrakapsulare Plasma abgegeben und werden
zu einzelnen Kerngruppen. Aehnlich wie bei der Isosporen
bildung findet auch bei der Anisosporenbildung in späteren
Stadien eine Umlagerung der intrakapsularen Teile in der
Weise statt, dass das Bildungsmaterial für die Schwärmer
nach der Peripherie gedrängt, der Innenraum aber frei wird.
Der zentrale Raum enthält schliesslich wohl grösstenteils
Zellsaft, der vielleicht für das Sprengen der Zentralkapsel
membran und damit auch für die Entleerung der Zoosporen
von Wichtigkeit ist In allen näher untersuchten Fällen
konnte der sehr stark zusammengeschrumpfte Rest des ur-

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