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des grossen Kernes. Die Kernmembran ist an der Durch
trittsstelle stets etwas eingebuchtet, ln den Körnchenstrahlen
finden sich oft auch einige Chromatinkörner, die mit dem
Zentrosom nach aussen gelangen. Später habe ich das Zen
trosom nicht mehr finden können.
2. „Bei Th. nucleata findet ungefähr gleichzeitig mit
dem Austreten des Bläschens, vielleicht auch schon etwas
früher, ein Austreten von Kernsaft an der“ ganzen Oberfläche
der Kernmembran statt. Die mit Karmin färbbare Substanz
tritt in kurzen, dünnen Fäden durch die Poren der Mem
bran. Anfangs hängen sie noch mit der Membran zusammen,
werden dann, aber dadurch, dass immer mehr Kernsaft aus
dem Kern herausgepresst wird, abgedrängt.
„Infolge des massenhaften Austretens der Kernsafttröpf
chen an der Oberfläche des ganzen Kerns verringert sich
die Grösse des Kerns mehr und mehr, und die Membran
schrumpft stark zusammen. Ein oft sehr breiter Hof von
ausgetretenem, chromatinhaltigem sog. Kernsaft umgibt den
Kern.
3. „In den bisher geschilderten Fällen waren nur das
Binnenbläschen und ausgetretene Bestandteile desselben vor
handen, nämlich sehr zahlreiche Kernsaftkörnchen und ausser
dem Chromatinkörner, die zusammen mit dem Zentrosom
hinausgelangt waren. Wie nun aus diesen ursprünglichen
Bestandteilen des Binnenbläschens die ersten kleinen Kerne
werden, die in etwas späteren Stadien in kleinen Gruppen
zu 2—4 durch das intrakapsulare Plasma verstreut angetroffen
werden, habe ich bei der echten Th. nucleata nicht näher er
mitteln können. Für die wahrscheinlichste Annahme halte
ich bei dieser Spezies die, dass aus den im ganzen intra-
kapsularen Plasma sich verteilenden Kernsaftkörnern und
vereinzelten Chromatinkörnern sich einzelne kleine Kerne
durch Vereinigung von einer Anzahl von Körnchen bilden.
Ihr gleichzeitiges Auftreten in allen Teilen des Intrakap-
sulariums spricht dafür. Die meisten Chromatinfäden bleiben
zunächst noch im Binnenbläschen, ziehen sich aber bei der

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