Uber die absolute Intensitätsverteilung im
kontinuierlichen Grund der Alkalimetallspektren, über
die Strahlung der Hefnerlampe und des Osmiums;
von F. Leder.
Schon Kirchhoff und Bunsen 1 ) haben bemerkt,
daß die Spektren der Alkalien außer den hellen Linien
auch kontinuierliches Licht von oft nicht unbeträchtlicher
Helligkeit aufweisen; doch hat das größere Interesse an
den Linien lange Zeit die genauere Untersuchung dieses
Lichtes zurückgehalten. Hr. Lecoq de Boisbaudran“)
stellt zuerst sorgfältig in Zeichnung und Beschreibung die
Helligkeitsverteilung in den Bunsenflammenspektren von
K-, Rb- und Cs-Salzen dar, wie sie direkt dem Auge er
scheinen. Hr. Gouy * * 3 ) vergleicht später photometrisch die
kontinuierliche Helligkeitsverteilung in den Spektren einer
Kochsalzflamme und einer leuchtenden Gasflamme. Weit
ins Ultraviolett reichende photographische Darstellungen
der Bunsenflammenspektren der Alkalimetalle, die aller
dings durch die spektrale Empfindlichkeitsverteilung der
benutzten Plattensorten wesentlich modifiziert sind, finden sich
bei Eder und Va 1 enta 4 5 ) und Konen und Hagenbach. r> )
') G. K i r c h h of f u. R.Bunsen, Pogg. Ann. 110. p. 161. 1860
und 115. p. 337. 1861.
-) Lecoq de Boisbaudran, „Spectres Lumineux“, Paris 1874.
*) M. Gouy, Ann. de Chim. et Phys. (5) 18. p. 1. 1870.
4 ) J. M. E d e r u. E. V a 1 e n t a, Beiträge zur Photochemie und
Spectralanalyse. Wien 1904. Im Kommissionsverlag bei Knapp,
Halle a. S.
5 ) A. Hagenbach und H. Konen, Atlas der Emissionsspektren
der meisten Elemente. G. Fischer, Jena 1905. Tafel I u. II.

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