Full text: Ueber stereochemische Untersuchungen in der Piperidinreihe

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carbonatlösung und zwar in öliger Form. Durch Reiben wird 
das Öl fest, (Ausbeute 1,9 g.) Das Produkt ist alkalihaltig, 
deshalb wird es mit abs. Alkohol aufgekocht und vom Kali 
abfiltriert. Aus dieser alkoholischen Lösung kann der Körper 
nur nach vollständigem Verdunsten des Lösungsmittels im 
Vakuum gewonnen werden. Die Stickstoffbestimmung dieses 
Rohproduktes ergibt 19,2%, statt der berechneten Menge 
21,5 °/o. Um den Körper reiner zu erhalten, wurde er mit 
Äther ausgekocht. Dabei sollte etwa unverändertes Benzal 
diacetonamin, womit das Semicarbazon verunreinigt sein konnte, 
weggeschafft werden. Aber auch das hieraus resultierende 
Produkt, das ebensowenig, wie der bereits analysierte Körper 
zur Krystallisation gebracht werden konnte, ergab den zu 
niedrigen N-Wert 19,5%, statt 21,5%. 
c) vom Triacetonamin. 
Es wurden 1,7 g der Acetonbase mit 1,1 g Semicarbazid- 
chlorhydrat, beides in wässeriger Lösung, versetzt, wobei keine 
Ausscheidung erfolgte. Durch konz. Kaliumcarbonat schieden 
sich 2,5 g eines stark alkalihaltigen Körpers aus. Mittels abs. 
Alkohols davon befreit, resultieren aus dem Alkohol schöne, 
weisse Krystalle, die in Wasser, absolutem und gewöhnlichem 
Alkohol leicht, in Äther, Benzol, Toluol nicht löslich sind. Der 
Schmelzpunkt liegt bei 219—220°. 
Die Elementaranalyse ergab: 
0,1222 g Subst.: v = 27,6 ccm N 2 , t = 12,5°, p = 753,1 mm. 
0,1119 g „ 0,2323 g C0 2 und 0,0949 g FLO. 
Für C10H20N4O berechnet: Gefunden: 
N 26,5 % 26,51 % 
C 56,6% 56,3 % 
H 9,5 % 9,48 % 
2. Phenylhydrazone, 
a) vom Vinyldiacetonamin. 
1 Mol. der Acetonbase wurde zu 1 Mol. Phenylhydrazin, 
letzteres in der gleichen resp. doppelten, dreifachen, fünffachen
	        
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