Full text: Ueber stereochemische Untersuchungen in der Piperidinreihe

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II. Teil. 
Über einige Semicarbazone und Phenyl 
hydrazone des Vinyldiacetonamins, 
Benzaldiacetonamins und Triacetonamins. 
Die Versuche wurden hauptsächlich zu dem Zweck aus 
geführt, um für die wichtigeren zyklischen Acetonbasen 
charakteristische Derivate zu finden, die gestatten würden, die 
selben leicht zu identifizieren. Es hat sich aber dabei gezeigt, 
dass keines der angewandten Reagentien (Semicarbazidchlor- 
hydrat, Phenylhydrazin und Nitrophenylhydrazin) besonders 
hierzu geeignet ist; es empfiehlt sich vielmehr immer noch, 
die schon bekannten 1 ) leicht darstellbaren und schön krystallisierten 
Oxime zum Nachweis zu benutzen. 
1. Semicarbazone. 
a) vom Vinyldiacetonarain. 
NH(CH 3 ) 3 C 5 H 6 N-NH-CO-NH 2 , Sp. 196-197°. 
2,5 g Semicarbazidchlorhydrat werden in 8 g Wasser ge 
löst und mit 3 g Base versetzt. Es findet keine Ausscheidung 
statt; mittels gesättigter Kaliumcarbonatlösung scheidet sich 
aber ein Öi ab, das in Äther unlöslich ist und durch längeres 
Reiben krystallinisch wird. Äther beschleunigt die Krystalli- 
sation. Die Ausbeute an diesem Produkte beträgt 6 g; das 
selbe ist aber stark alkalihaltig und wird deshalb zur Befreiung 
vom Alkali in absolutem Alkohol gelöst. Nach dem Einengen 
desselben werden die ausfallenden und abfiltrierten Krystalle 
bis zur Schmelzpunktskonstanz zweimal aus der öfachen Menge 
x ) loc. cit
	        
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