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1 Mol. der Base (1,18 g) wird mit 1 Mol. Chlorkohlen
ester (1,1 g), beides in Äther abs. gelöst, unter Kühlung ver
setzt. Die Masse erstarrt sofort zu einem weissen Krystallbrei,
der abfiltriert und im Vakuum-Exsikator getrocknet wird. Der
Körper schmilzt bei 244—245° unter geringer Braunfärbung.
Die Ausbeute beträgt 1,7 g.
Das Chlorhydrat ist löslich in Wasser, abs. und gewöhn
lichem Alkohol sowie in Eisessig, dagegen unlöslich in Äther,
Benzol, Essigäther. Die Chlorbestimmung des nicht umkrystalli-
sierten Salzes ergab:
0,2130 g Subst.: 0,1248 g AgCl,
0,0835 g „ 0,0490 g AgCl.
CI berechnet 14,2%, gefunden 14,54 resp. 14,5%.
a - Trimethylpiperidylcarbaminsäureester.
C11EI22N2O2.
Das salzsaure, eben beschriebene Salz wird mit 23%
Kalilauge im Überschuss versetzt und das ausgeschiedene Öl
ausgeäthert. Nach dem Verdunstenlassen des Äthers im
Vakuum hinterbleibt ein schwach gelbliches, dickes Öl, das bei
12 mm Druck von 148—150° als dickes, farbloses Liquidum
übergeht. Es krystallisiert auch bei längerem Stehen im
Vakuum nicht (zum Unterschied vom ^-Produkt).
Die Elementaranalyse ergab:
0,2561 g Subst.: v — 27,5 ccm N 2 , t=ll°, p = 751,8 mm,
0,2748 g „ 0,5950 g CO2 und 0,2576 g H s O,
0,1320 g „ 0,2973 g CO* und 0,1245 g EDO.
für CnHsaNaOa berechnet:
N 13,08%
C 61,68%
H 10,28%
gefunden:
12,68%
1. 58,1 °/o
2. 61,45%
1. 10,48%
2. 10,54%
Pik rat.
Aus der ätherischen Lösung des Esters wird durch eine
ätherische Auflösung von Pikrinsäure das gelbe Pikrat in
Würfeln quantitativ ausgefällt.

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