Full text: Ueber stereochemische Untersuchungen in der Piperidinreihe

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t 
Einwirkung von CS2 
Einwirkung von Jod 
auf dieThiocarbaminate 
« p-Aminotri 
methylpiperidin 
a a Thiocarbaminat 
Sp. 144-145°, labil 
n b Thiocarbaminat 
Sp. 187—188°, stabil 
a a symm.Thioharnstoff 
Sp. 205-206° 
ob symm.Thioharnstoff 
Sp. 199—200° 
und Esothioharnstoff 
Sp. 77° 
ß p-Aminotri 
methylpiperidin 
ß a Thiocarbaminat 
Sp. 183—184°, labil 
ß b Thiocarbaminat 
Sp. 197°, stabil 
ß a symm.Thioharnstoff 
Sp. 163—164° 
ßb symm.Thioharnstoff 
Sp. 171—172° 
B. Über weitere Versuche, die a und ß para-Aminotrimethyl- 
piperidine in Körper mit Brückenbindung umzuwandeln. 
I. a-Reihe: 
Einwirkung von Thiophosgen auf a p-Aminotrimethylpiperidin. 
1,5 g Base wird mit 0,7 g Thiophosgen, beides in abs. 
Äther gelöst, unter guter Eiskühlung allmählich versetzt. Es 
fällt sofort ein schöner weisser Körper aus, der schnell filtriert 
und mit Äther gewaschen werden muss, da er sehr leicht 
Wasser anzieht. Ausbeute 1,5 g. Der Körper kann nicht 
umkrystallisiert werden. Er ist leicht löslich in absolutem 
Alkohol und Wasser. Beim Kochen mit absoluten Alkohol tritt 
Sft>-Geruch auf. 
Im Vakuumexsikator getrocknet, wurde der bei ca. 180° 
schmelzende Körper analysiert und dabei verhältnismässig gut 
stimmende Werte für das salzsaure Salz eines symm. Thioharn- 
stoffes gefunden. 
0,1943 g Subst. ergaben: 0,1355 g Aga, 
0,1553 g ' „ „ 0,2802 g C0 2 und 0,1407 g H ä 0, 
für C17H36N4SCI gefunden: berechnet: 
C 49,2 % 51,3% 
H 10,1 % 9,1% 
CI 17,23% 17,6%
	        
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