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ß b-symmetrischer Thioharnstoff vom Sp. 171—172°.
S
N-(CH 3 ) 3 CöH6 - NH -C-H N—C s He(CH a ) s N
I I
H H
2 g des bei 197° schmelzenden ß b-Thiocarbaminates
werden in 30 g heissen Wassers gelöst und ca. 4 Minuten lang
gekocht. Zur noch heissen Lösung wird die alkoholische Jod
lösung (1 Mol. = 1,3 g) gegeben und genau in derselben Weise
verfahren, wie beim ß a-Thioharnstoff angegeben.
Dieser ß b-Thiokörper neigt noch mehr dazu, in schmieriger
Form auszufallen als der ß a-Körper, weshalb das Reiben, das
die Krystallisation beschleunigt, schon gleich nach dem Ab
heben des Äthers als vorteilhaft empfohlen sein mag. Man er
hält so 1,0 g eines Rohproduktes, das bei ca. 100° weich wird
und bei 165° schmilzt. Nach zweimaligem Umkrystallisieren
aus 5 Teilen Essigäther bleibt der Schmelzpunkt konstant bei
171-172°.
Der Harnstoff ist löslich in Wasser, absolutem und ge
wöhnlichem Alkohol, Essigäther, schwerer in Äther und Aceton;
durch Benzol, Toluol und Petroläther wird er nicht auf
genommen. Er unterscheidet sich deutlich vom isomeren
a-Thiokörper durch die erwähnte Schmelzpunktsdepression, wie
durch das essigsaure Salz, das in gut entwickelten, dicken
Doppelprismen krystallisiert, wie ich schon beim a-Körper aus
geführt habe.
Die Elementaranalyse ergab:
0,1100 g Subst. v = 17,l ccm N»; t = 23
p = 753 mm
1. 0,1960 g Subst. 0,4510 g C0 2 und 0,1881 g H 2 0
2. 0,0845 g Subst. 0,1924 g CO* und 0,0763 g H ä O
für C17H34N4S ber.:
gef.:
N = 17,2 %
17,36%
C =62,58%
1. 62,80%
2. 62,08%
H = 10,43%
1. 10,73%
2. 10,10%

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