31
H
der neutrale Reaktion zeigt.
Den « b-symmetrischen Thioharnstoff hatte ich auch durch
7 Stunden langes Kochen aus dem « a-Thiocarbaminat erhalten,
wie eine Analyse und der Schmelzpunkt der zu gleichen Teilen
gemischten Körper, der keine Depression ergab, anzeigte.
Analyse: 0,0811 g Subst.: v = 12,45 ccm N 2 ; t = 19°,
p = 749,9 m 2 .
0,1500 g: 0,3441 g C0 2 und 0,1452 g H 2 0.
für C17H34N4S ber.: gef.:
N 17,2 % 17,43%
C 62,58% 62,43%
H 10,43% 10,8 %
Durch diese Erscheinung veranlasst, vermutete ich nun,
dass schon vor der Zugabe von Jod zu dem 5 Minuten
lang gekochten « b-Thiocarbaminat der symm. a b-Thio
harnstoff in Lösung sei und das Jod sodann in erster Linie
nur auf diesen Körper unter Bildung des inneren Esothioharn-
stoffes wirke.
Um dies zu begründen, liess ich nun auf den symm.
a b-Thiokörper 1 Mol. resp, 2 Mol. Jod einwirken.
Nach der weiteren, schon beschriebenen Behandlung er
hielt ich aber stets nur den Ausgangskörper zurück, der durch
Jod also nicht zum Esoharnstoff verändert wurde.
So wirkt beim a b-Thiocarbaminat das Jod demnach in
zwei Richtungen:

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.