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a b-symmetrischer Thioharnstoff vom Sp. 199—200°.
S
II
N-(CH s )sC5H 6 NH—C-NH-C 8 H 6 (CHs)8N
I I
H H
2g a b-Thiokörper werden in 45 g heissen Wassers ge
löst und nach 5 Minuten langem Kochen mit 1,3 g Jod (1 Mol.),
in abs. Alkohol gelöst, versetzt. Es wird weiter in genau der
selben Weise gearbeitet, wie beim a a-symmetrischen Thiokörper
beschrieben. Nur scheidet sich hierbei das Jodhydrat nicht ab,
ist also viel leichter löslich in Wasser. Aus dem Äther kry-
stallisiert von selbst 0,7 g eines Thiokörpers, der nach zwei
maligem Umkrystallisieren aus Essigäther den konstanten
Schmelzpunkt 199—200° zeigt, nachdem derselbe vorher bei
ca. 158° erweicht (scheinbar hexagonale Pyramiden). Auch
dieser Körper ist, nach der Elementaranalyse zu schliessen,
wasserfrei.
Elementaranal yse:
0,1150 g Subst.: v = 17,2 ccm N; t = 18 u
p = 766 m 2 .
0,1250 g Subst.: 0,2881 g CO* und 0,1205 g H.O
für C17H34N4S ber.: gef.:
N = 17,2 % 17,39%
C = 62,58% 62,86%
H = 10,43% ‘10,54%
Die wässerige Lösung des Harnstoffes reagiert alkalisch.
Aus der von diesem Körper abfiltrierten ätherischen
Mutterlauge bleibt beim Eindampfen im Vakuum Exsikator ein
Öl zurück, das zu schönen Krystallen (0,4 g) erstarrt, die
nach dem Umkrystallisieren aus Petroläther den Schmelz
punkt 77° zeigen. Dieser Körper ist identisch mit dem von
Harries 1 ) gefundenen u p-Aminotrimethylpiperidinesothioharn-
stoff,
*) Ann. 294, 362.

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