Full text: Ueber stereochemische Untersuchungen in der Piperidinreihe

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H- 
H— 
H 
CHs— 
CH :1 
CoH ä 
H' 
-OH 
—H 
H 
—CH 3 
CH, 
>N.CO—N 
a-Harnstoff 
H 
H- 
H 
CH 3 - 
CH;, 
-OH 
—H 
H 
—CH:, 
CH:) 
N—CO.N< 
b-Harnstoff 
CbH 6 
H 
vom Triacetonalkatnin. 
Entsprechend diesen Beobachtungen Messen sich auch 
beim a-Vinyldiacetonalkamin zwei verschieden schmelzende 
Phenylharnstoffe nachweisen. 
H- 
H— 
—H 
H- 
CH 3 — 
CHs 
OH 
-H 
—CH:, 
H 
H— 
H— 
H 
CHs— 
CH, 
-OH 
-H 
—H 
-CH 3 
—H 
Cr,H5 >N.OC—N 
H 
a a-Harnstoff 
N—CO.N< Cs ^ 5 
H 
a b-Harnstoff 
Das /S-Alkamin lieferte auch zwei verschiedene Derivate- 
hierbei konnte aber nicht entschieden werden, ob chemische 
oder physikalische Isomerie vorlag. Groschuff entschied sich 
für die physikalische Isomerie, indem er den niedrigeren 
Schmelzpunkt 72—75° dem zuerst amorph ausfallenden Körper 
zuerteilt, während er den höheren Sp. 124° dem krystalli- 
sierenden, also physikalisch isomeren Körper gibt. Letzteren 
erhielt er sowohl durch längeres Kochen des ersteren in 
Xylollösung, wie auch durch mehrere Tage langes Stehen 
des bei 72—75° schmelzenden Harnstoffs. Ich möchte jedoch 
auch diese Körper für stickstoffisomer halten, entsprechend 
den Formeln:
	        

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