XLII. EX DIVEBSIS FONTIBUS GEEMANICIS BBEVIOEA EXCEEPTA. 341
oder fiende waren, sonder wir macheten aller dinge rede zcu nemen und aufzeugeben. Nach mittage als
wir zcu häuf kamen, sahen wir und hörtens, das es Schweden waren. Item den andern tag quamen die
Lubischen schiffe auch bey aus mit den Sundischen und Eostockern. Do furen wir an der Lubischen
hauptschiff mit unsern bothen, dar denne die herschaft zcu hofe radtschlagten. Des lifen die Lubischen
nach der Trafen mit den Schweden und Sundischen, und wir segelten mit II Eostocker schiffen vor Warne
munde, also das wir dar vorharreten der Lubischen, Sundischen und Schweden, auf das wir hauffente) all
widerumb in Dennemarcken laufen solten. Darnach als wir vornomen, das die Lubischen nicht wider ka
men, liffen wir kegen der stat Lubeck Aldo war unser herrschafft ofte und vile zcu radzhausz, kunten
aber nicht darzcu brengen, das sie mit uns auf ebenteuer in Dennemarcken gesegelt hetten, also das wir
und auch die Sundischen iczlicher seinen wegk noch haus liffen und quemen in Danczke wider den iii
tag im October.
Item dieweil wir vor Lubecke lagen, quam Severin Norrby des koniges von Dennemarken oberster
hauptman wider vom Holme f) mit des koniges schiffe kegen Koppenhagen, und hetten die Lubischen und
die andern mit uns wider in den Sunt gelaufen, als wir gerne gesehen hatten, do sie vor die Trafene
liffen, so hetten wir mit der hülfe Gotis alle irer gnaden schiffe queit gemacht ane allen zcweifel. — —
Item auf Johannis baptiste haben die Schweden den Stockholm wider eingenommen g), den des koni
ges volck von Dennemarcken sonst lange hatte innegehabt mit schwerer kost unde volckes spildrung von
beiden teilen Darnoch krigten auch die Schweden Kalmern in ire gewalt.
e) Zu häufen, una. f) Stegman recte dicit : am Fynlant. g) De tempore cfr. Stegmannum.

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