XXVI. ex CHRONICO LÜBECENSI REIMARI KOCK.
271
den danfîn Christi *™ ™ den Holm geforeth alse bauen gesecht, heft he des andern dages
vor Martini ai" tC r ^ ** Schweden scholden de crone vpsetten, vthropen lathen, nomelicken den Sondach
V “ nd sannde stadtlicke breue na bischoppe, prelathen, ridder, eddellude vnd borgemester der
, a ein uler bi vorlust siner gnade thor der croninghe erschinen scholde.
Als ® uun de bes temmede dach der croninge quam, alse de Sundach vor Martini, sin de bischoppe,
ri ei, pie aten etc. thom Holm gekamen vnd hebben den koninck gecroneth. De komnck heft den dach
ei e van udesken vnd Denskenn dusse nafolgende tho ridder geschlagen, van Dudesken Jurgen van der
»c ene yctus van der Wisk, Clauwes vann der Wisk, Junge Jurgen van der Wisk, houethman Boeme,
Bothmer, Harnenball vth Lifflandth, Bernth van Meten b), van den Dennsken Otto Erumphe, Hinrich
ode, Maens Hinricksen o), Clauwes Bilde, N. Crummedyck d). Idt heft de koninck alle bischoppre, idder, pre-
athen, borgemester adelt etc. denn sondach vnnd Mandach tho gaste geladenn, seere gutlicken gedaen vnnd
auei de mathe fmndtlicken erthoget, datt iderman sick vrouwde vnnd hapede alle dinck scholde nu ein
mael guth werden vnde bliuen.
Des Dinxtedages e) heft de koninck auermaels se wedder tho gaste geladenn lathen vnde intsundrige
van borgemestern vnnd borgerenn, so he wüste, de sinem vader vnnd em tho weddern gewesenu. Auersth
duth gasteboth \nnd de vorighe frouwde heft sick in grothe droffnisse vorwanndeltb, wennthe alse iderman
frolick gewesen vnnd neen quadth vormodede, is de artzebischop Gustauus Trull in datt gemack vor den ko
ninck gekamen, sin houeth geblotet vnnd gespracken: gnedigste here vnde koninck van Schweden, ick be-
gheie ein elenndeO recht auer dusse jegenwardige vnntruwe lüde, welck alse moethwilligereg) sick wedder
juw gnade vnnd vns hebben gesetteth vnnd vorhinderth, datt juw gnade thom rike Schweden nicht kamen
konen, dartho sampt her Stenn Sture dem weidenerb) vns gefangen, vann lannde vnnd luden geyageth,
vnnse beste schloth dale gebrackenn i), vnnse lüde vnnd vnndersathen geschlagen, gegrepen vnnd vmgebracht
vnnd aller geltspildinge, so juw gnade ghedan, vnnd alles blodhes, so vorgathen is, eine orsake [sin]. Darup
koninck Cbristiern gespracken : watt segge gy hir tho ; wy konen nemande rechts weyern, derhaluen mothe wy
juw na juwen werckenn yuw recht dohen lathen, so wille wi [juw] hir mit s. Johannes segen tho drincken vnde
also gedruncken vnnd vpgestank); vnd wowoll de heren sick gern vorannthwerdet hedden, wolde doch de
koninck neen wortt hören.
Also balde sin dener ingetreden vnnd de Artzebischop heft [de namen] vp einer sedelen gehath vnnd
se gewisetth, welck men antasten scholden, aldus mosten XCV1II in den thornn ghann, dar manck II bi-
schop, alse bisckop Matz vann Stregen[es] vnnd bischop Vincent van Schare vnnde vele ridder, alse du
hören werst.
Desuluigen dages alse dusse vencklick gesettet weren, is her N. l) itzigen koninck Gustaf! vader thom
Holm gekamen vnnde, alse he horede, datt de bischoppe vnnd ridder vencklick gesetteth werenn, heft he
wethen willen de orsake vnnd is na dem schlafe gegahnn, anngekloppeth vnnd begherett, dath he mochte
vpgelathenn werden. Alse de portener dem koninge datt aungesecht, is de koninck frolick gewordenn vnnd
gespraken : dho vp, dho vp, lath vns den vageil nicht enntflegen. Denn hedde wi bina vorgethenn, nu he
suluest kumpt, schall he ock mit holdennm); vnnd leth en bi de andern inn den thorn setten ock mitt
richtenn.
Des midwekenns n ) leth de koninck bynnen schlates ein recht sitten, hirtho hedde bischop Trull pa-
pen vnnd monneken, de he hebben wolde, bestureth vnnd beualen, wo se richtenn scholden, manck welcken
einer ein doctor ein schwarth monneko) vnnd M. Didirick Schlachheket p), den de koninck darna tho einen
bischoppe mackede, yodoch tho sinem grothem quadenn. Dusse vunden dat recht vnnd ordel aldus, na deme
dusse gevangen erem artzebischoppe weren vnnhorsam gewesen vnnd her Steen Sturen, welck sick im ricke
Schweden hedde vpgeworpenn, vnnd jegen erem rechtenn erffheren, koninck Christiern, hedden mit rade
vnnd dade bigeplichtet vnnde den ban des artzebischops vorachtet, so hedden se nicht aliéné den doedt
a) Die 4 Novembris. b; Ex bis nominibus in diplomate d. 6 Martii an. 1520 dato Hans Sathener Bohem, Bene
dictus et Jörgen van der Wisch reperimus (Hadorph, Rim-Krön. II. pag. 438). Bernd v. Melen ex sequenti historia notus est;
ceteros ignoramus. c) Gyldenstjerne (v. Allen 1. c. III. 1. pag. 398, not. 47). d) In nominibus Krummedige
et Hinrick Lode errorem inesse fere suspicamur, sed nihil pro certo affirmare audemus. e) Error. Postridie demum, sc.
d. 7 Novembris, qui erat dies Mercurii, sequentia (accusatio a Gustavo Trolle facta et magnatum prehensio) contigerunt; cfr.
coævam narrationem supra pag. 68 et Olaum Petri supra Tom. I. 2. pag. 346. f) Forte eilende legednum. g) Forte
all tho . moetwilligen. h) Vir qui violenter aliquid sibi vindicat. i) Solo æqvarunt. k) Pro unde upgestan
solum upstan vel ist man upgestan legendum est. Auctor dicere velle videtur, regem adhuc ad mensam sedentem post accu
sationem archiepiscopi dixisse: vobis propinamus cum benedictione s. Johannis Baptistae (quibus verbis quasi significatio cruelis
lanienæ sequentis inesset);- posthac poculis haustis omnes de coena surrexerant. 1) Lege: Erik Johansson. Narratio in
seculo XVlILo scripta, quæ haud raro vetustis traditionibus niti videtur, Ericuin vitam salvare noluisse et communem cum
ceteris casum sustinere petiisse (Handl. rör. Skand. Hist. IV. p. 27 et VIII. p. 36). m) Consistere, manere. n) No
vus error. Clerici, qui accusatos haereticos esse declarabant, mane diei 8 Novembris, qui dies Jovis erat, convocati sunt et jus
dixerunt; v. narrationem supra pag. 69 et declarationem ab his prælatis d. 8 Novembris datam, apud Hvitfeldt, Tom. VII, in
4:to pag. 149—153 (impressum exemplar vitiis scatet, v. Allen 1. c. III. 1. pag. 398, not. 48). o) ”Doctor Lauritz aö
Predicker Orden vdi Stockholm”, Hvitfeldt 1. c. p) Ille vero inter judices in literis laudatis non comparet.

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.