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XXVI. EX CHRONICO LUBECENSI REIMARI KOCK.
vann ghoden loeffwerdighen luden gehoreth, alse koninck Christiern van sinem perde in des borgemesters
hus tratb, schal he dusse worde gesecht hebben: noch foes, 'nu bebbejnj vi dar vnns na vorlangen, nu trede
wi tho Lubeck vth dem Holstendhore in dath borchdore. So gewisse hapede de ghode here, dath vorth an
alles na synen willen ghau scholde; ich achte he hebbe den poeten nicht gelesenn, dar he sacht also: Heus
tu omnium rerum vicissitudo est; vnnd alse Daniell redet: dem heren hören alle ricke der welt vnnd [he]
vorleneth vnd gyft se weme he wyll.
Men secht koninck Christiern schole in des borgemesters huse mitt sinem rugge an datt fuer geke-
reth tho sinem bischop Didirick Schlachheket, Eeinolth Hederstorper auerste, dem Webrde v) vnnd ethlicken
andern sines rades dusse worde geredeth: Wie duncketh juw leuen heren, ys unnse gnade nicht ein grother
here vnnd regenthe, wy hebben itzt III weldighe koningkricke in vnnser gewalth; dartho de vorbenomeden
geannthwerdet: ya gnedigste here, yuw gnade mach itzt allen koningen in der Christenheitt vorgelicket
werden (auerst ich achte de koninck vann Frannckriekenn scholde idt nicht gerne willen) vnnd sin itzt auer
all juwer gnaden voroldern in ehrem gestegen. Darup de koninck geanthwerdeth : nu ko^en mi doch alle
mine ricke vnnd launde mith rechte frouwen, dewile wi de stadt Lubeck vnder unnsen henden nicht en
hebben, myth welcker wy so vele moye vnnd arbeitth gehath, er wy se van den Schweden hebben spannen
können, wennthe idt were vnns vnmogelick gewesen, datt wi dusser stadt weren mechtich geworden, wen
wy so mitt grothenn Dosagen see vann den Schweden nicht gespannen hedden. Idt mach dusse worde
louen efte nith louen, weme idt gefalt.
Auerst ich weth, datt Eeinolt Hederstorper vnnd Jurgen Kock ridder vnnd borgemester thoem Elle
bogen vnnd vp datt mael koninck Christierns in Schweden muntemester vnde vp datt mael vele, [de] by
koninck Christiern weren, dusse worde hebben nagesecht.
Wo'woll de vann Lubeck mith eren vorwannthen koninck Christiern tho wyllenn de Schweden vorla-
then vnnd koninck Christiern dorch ere thouore grothenn denst gedaen heddenn, heft he en doch dattsuluige
ouel genethen lathen, wennthe also balde he denn Holm ingekregen, heft he breue vnd manndathe auer
ganntze Dennemarcken, Norwegen vnnd Schweden gesanth, datth nemandth in de seestede vnnd besundrigen
nicht na Lubeck segelnn, sunder woll watt hedde tho uorkopenn, scholde idt na Copenhagen bringen, wenthe he
hedde sick vorgenahmen na rade der olden Syborch vnnd mester Johan vann Wessellw) vnnd ethlicke
Hollander mhere den stapel aldar tho leggen.
Idt hedden ock de heren vann Lubeck an de koninginnen, welck in Dennemarcken was, vor der Schon-
reyse gesannth vnnd fragen lathenn, elfte de Dudeske coepman ock na lüde der thosage koninck Christierns
mochte velich vp Schone vnnd ander leger theen vnnd der oldenn priuilegien ane nie beschweringe genethen,
damp de koninginne geantwerdeth, datt se van erem heren dhen koninck hebbe schrifte ghekregen den Dude-
sken annthoseggen, dath he en de priuilegien vorth an vp Schone nicht vorgunne[n] wyllx). Sulcken moeth
hedde he gekregen, dhewile de sacke mitt den binnen den Holm thom hanndel gerathen was.
Item so balde koninck Christiern den Holm ingekregen, heft he denn Dudesken copman mitt liue
vnnd ghode anholdenn lathenn, gefenncklick setten laten, schepe vnnd ghoder wechnemen lathen y) vnd alles
wes he vthfragen konnde, datt dem Dudeskenn kopmanne thohorede, heft he genamen, nicht annders alse
were ydt der Dudesken schult, dath he beth her tho nicht hedde konen der Schweden here werden. Idt
hedden duth jaer konink Christierns vthligger effte krigesschepe ethlick Engelske schepe genamen, auerst
koninck Christiern sannde also balde breue an den koninck van Engellandth vnnd clagede, wo de Dudesken
vnd Wendesken seestede so moethwillich jegenn em handelden, dath se nicht allene ene sunder ock sinen
frunden vnnd vonvanthenn allen moethwillen bewisen, derhaluen se ock dem koninge vann Engellande de
schepe genahmen, so doch noch de vann Lubeck noch de andere seestede jenige uthligger hedden Idt heft
auerst koninck Christiern mitt den suluigen breuen so vele anngerichtet, datt de Dudeske copman tho Lun
den in Engeljandth grothe moye gekregen heft, auerst de lohgen heft ein kranck been.
Idt heft koninck Christiern mechtich mitt sulcker finantzerye vmgann konen, wennthe koninck Fre
derick klagt in siner vthschrift, worum he de veyde hebbe jegen koninck Christiern angefanngen, datt ko
ninck Christiern hebbe bi keysserlicken Mayestet erlanngeth, dath dath landt tho Holsten schole van em tho
lene ghanz), so doch datt landth tho Holsten thom Eomisken vnd nicht thom Dansken ryke horet. (Paulo
antea Christiernus , cum Karolum quintum imperatorem e Hispania redeuntem convenisset, ei persuadere
conatus erat, ut Lubecam sibi concederet, sed frustra).
v) Gorius Holst, hospes (weerd) regis, certe respicitur. w) Johan Weze, quem Kristiernus anno 1522 archiepisco-
pum Lundensem nominavit (de eo cfr. Allen 1. c. III. 2. pag. 231 sqq.). x) Idem narratur in libello, quo Lubecenses
bellum Kristierno d. 23 Februarii an. 1523 indixerunt (impies, apud Hvitfeldt, Tom. VII in 4:to, pag. 314—324; v. pag. 319).
y) Idem dicitur 1. c. pag. 320. z) Hoc in conventu Kristierni et Caroli V:i in mense Julio au. 1521 Gandavias fac
tum est (v. Allen L c. HI. 2 pag. 107, 108).

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