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XXVI. EX CHRONICO LUBECENSI REIMARI KOCK.
senn tho Kalmeren annquamy), heft he sick vor ein haueknecht *) vthgeuen vnnd vp datt idt mochte
unuormarcket bliuen, heft he sick Seuerin Norbu ridder, welck vp daett mael dath schloth Calmeren heft inge-
hatha), tho dennste gebadenn, vnnd [dese] heft en ock vor einen dener efte reysigenn knechte anughenamenn.
Auerst de dennst heft nicht lannge gewareth, wennthe so balde her Gustaff sin vordeel vnnd gelegenheit
geseen heft, is he daruan gehouwen (!) vnnd sick in Dalen bi einen ryckenn buren vor einen burknecht in
denn denst begheuenn, [hat] mede gedosketh b) ( vnnd gearbeidett alse annder burkneckte, auerst he hedde
idt ouell gelereth, darum stundt idt em ock nicht woll ann. Duth hebben de annder knechte gemarketh,
dar tho worden se en war, dath he ein hemde mit golde beneieth au hedde, derhaluen se thom buren sprec-
kenn, idt moste ein vorspeer sin. De bure vormeldede idt dem ridder mit namen her Manus Neelsenc),
de sprack GustaS Ericksenn ann; dussem heft he sick kundt gedaen, wol he vnnd wes sohne he were.
Dusse ridder heft enn angenamen vnnd alse sinen sohne geholden vnnde na der tirannie koninck Christierns
en geholpen, datt datt ganntze Schwedenrick dussen Gustaff vor einen gubernatoer vnnd vorweser des rikes
anngenhamen vnnd vp geworpen hebben, dartho heft em dusse ridder mere den twe mael 100 dusenut marck
Schwedesk geleneth. Auerst Gustaff darna he ein koninck geworden, heft dussen ridder ouel gelonet, wenn
the he hedde en vp IIII rade leggen lathenn vnnde siner frouwen alles ghenamen wes se hedde vnnd wath-
mans klederd) gegheuen, darinne se moste datt brodt bidden n e).
Anno domini 1521 [o: 1520] 0-
Heft koninck Christiern sinen krick in Schweden mith ernste vorfolgett vnnd is mit ethlicken du-
sennt Dudesken knechtenn vnnd alles, wes he vann adell vnnde borgeren in Dennemarcken heft konen vp-
bringen, in Schweden gethagenn, dath lanndt jamerlicken vorhereth, stede vnnd schlothe gewunnen, dorper
vnnd haue vorhrannth. Alse sick auer ein groth hupen buren vorsamleth, jodoch ane houet vnnd ordenn,
is koninck Christierns folck auer see gekamen vnnd hebben vp denn stillen frydachg) XI dusennth Vorschlä
gen, jodoch sin vann den sinen ock nicht weinich thor stede gebleuen, manck welcken de auerste vann den
knechten Syuerth vann Melen, her Bernth van Melen sin broder h), ock gewesen.
Alse nu koninck Christiern de buren vorschlagen i), geboeth de artzebischop vann Vpsal, mith namen
Trul, datt de vmliggende burenn de jennen, so van koninck Christierns folcke vorschlagen werenn, begrauen
scholden, auerst van den Schwedesken buren, so vor ere vaderlanth gestrideth, moste men nicht einen be
grauen, wente he leth se vor ketter vthropenn, dath se em nicht w r erenn gehorsam gewesenn vnnd sick wil
ligen vnder koninck Christiern begeuen hedden, vnnd musten also vor wuluen, hunden, schwinen vnd aller-
hande beesten liggen k).
Alse koninck Christiern vornam, dat dath gelucke em wolde vogen, vnnd dath de lüde in dem rike
Schweden vorschrockenn weren, droch he einen moeth vnnd leth pannen im lannde anrichten vnnde wolde
solth van solthe seeden lathen vnnd leeth sick hören, wen he datt rike gaer jnne hedde, wolde he nenen
Dudesken in datt rike kamen lathenn ock nenen Schwedenn in Dudeske lannth tho kamen stadenn. Jodoch
dewile he vele folckes im lannde hedde, heft he an de vann Lubeck gescbreueh vnnd mit velen ghodenn
vnnde frundtlichen wordenn begheret, dath em de kopman wolde thovorenl), vnnd gelauet dem kopmanne
scheide godhe betalinge werdenn, auerst wo guth de betalinge was, heft de kopman gefunden, wennthe vele
sin in ewich vordarff darauer ghekamen, dath he en klippenn penninge gaff, welck idell kopper [was], vnnd
musten se vor suluer borenn.
Des suluigen jars vm trennth Pinxtenn m) heft koninck Christiern denn Stockholm beiecht, auerst
wen de stadt Lubeck, Wyssmer, Kostock. Sunth vnd Stettin em neue thouore gedaen hedden, were idt dem
koninge vnmogelick gewesenn, datth he ein mannthe dath leger dar hedde holdenn konen. Alse auerst vm-
rennth Michaelis n) koninck Christiern sach, datt de winter her an kamen wolde vnnde he de stadt vor
y) Die 31 Maji in Stensö prope Kalmarniam descendit (Peder Swart, Gust. I:s Krönika, pag. 9). z) Hofman, ut
eqvites tunc vocabantur. a) Errat scriptor; arx adhuc in manibus Sveorum erat (cfr. Peder Swart 1. c.). b) Dosken
vel drosken, hodie dreschen , grana excutere. De ipsa re cfr. Peder Swart 1. c. pag. 12.' c) Mons Nilsson de Aasbo fo
dinae dominus (bergsman) erat, non autem eqves, forsan ne gente quidem nobili natus; neque Gustavum in hac fuga proprie ju-
vasse videtur, sed sequenti anno incipiente bello liberationis eum ad latus Gustavi invenimus (v. Peder Swart 1. c. pag. 13 et 240
quamquam R. Kock ingratitudinis Gustavi ostendendae causa auxilium Magni ultra modum absurde amplificat. d) Vadmal
pannus pinguior e) Auctor reticet Magnum Nicolai, in seditione Dalecarlica an. 1531 fere principem fuisse; et eoævus
scriptor, bonorum ejus maximam partem viduæ et liberis redditam esse narrat (v. Peder Swart 1. c. pag. 154, sqn. et 173
et Diplom. Dalecarl. II. 223, 231, 232). f) Error non negligentiae cuidam Reimari Kock, sed falsis dictis fontium,
quibus usus est, debetur (v. ejus explanationem infra in fine anni). g) Dies Parasceues, qui hoc anno in diem 6 Aprilis
incidit. Certamen apud Upsaliam hoc die commissum est (v. Olaum Petri supra Tom. I. 2. pag. 343). h) I. e. frater Ber-
nardi v. Melen. i) Ut jam supra monuimus Kristiernus huic primae expeditioni non interfuit. k) Cfr. verba Gu
stavi I:i apud Spegel, Skrifteliga Bevis t. Bisk. Krönikan p. 169. 1) Cfr. Hvitfeldt in 4:to pag. 135. m ) Die 27
Maji. Jam vero d. 15 Maji Kristiernus literas ante Holmiam edit (v. Hadorph, Rim-Krön. pag. 442). n) Perperam- ini
tio mensis Septembris pactiones de Holmia tradenda factæ sunt (v. literas, quas infra afferemus).

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