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XXVI. EX CHRONICO LUBECENSI REIMARI KOCK.
sande an her Steen einen rydder mith namen her Neels Heykeo) mitb ethlicken andern wormyth ein houeth-
man van den landesknechten, welek mechtigen wol schwessen konde P). Bi vnd dorch dusse leth he her Steen au
seggen, dewile nu de twist der beiden rycke Schweden vnd Dennemarcken vpghenamen, yn artyckell vor
ein deell vorfathet vnde vp den tbokumpstigen dach tho Helmestede tho einem entbligen vrede dorch den
ryckesrath der dryer rycke vnde de heren der dudesken seestede schole vorfathet vnd vordragen werden,
hebbe de koninck de erlicke woldaeth vnde truwe harthe des gubernatoers angheseen vnde gemarcketh, der-
haluen by sick besynneth vnnde vorgenhamen, so her Steen vp velich geleide sampt den vornemesten vth
dem ryckes rade willen sick an synn schip verfügen yn egene persone aue middelers myth en thohandelen,
dath nu natogeuende vnde tho vonvylligende, welck he beth her tho nummer tho doende by sick beschlaten
hedde. Hirvp hebben de Legaten by sick gehath ein schriftlick geleyde, in allen puncten wolvorwareth myth des
koninges vnnd syner rede segell vorsegelth; bauen dath alle erboeth sick de koninck, vp datt her Steen vnde
syne ryckes rede nener vare befruchten scholden, dath he so vele giseier vann synen besten ryddern in den
llolm wolde senden, alse her Steen personen wolde myth syck bryngen, vnde wen de Schweden van Holm
wurden varen, so scholden des koninges giseier van sinem schepe ock vareu.
Her Steen vatede vele bedennckens in dusser legationn, auerst manck des koninges legathen was ein
houethman mit namen yuncker Wyll, daruan rede gesecht; de hof an tho schwitzen, watt ghodes vnd nut-
tes dar vth beiden rycke entstan mochte, so her Steen dem koninge dussen anschlach nicht vorseede, vnde
wo mechtich gutth de koninck in synem framen hertten de sake menede. Koninck Christiern begherde ock
dorch desuluigen legathen, datt he wolde ann her Steen Vc knechte sendenn, welck her Steen behulplick
scholde synn, datt se tho Dantzke mochten kamen, wenthe de Danntzker (sprack he) hedden em darumme
geschreuen. Auerst datt was nicht ware, men he wolde ere quith sin vnde hedde sinen lusten, dath he den
ghoden hern her Steen apen q) mochte. De knechte quemen also balde, her Steen nam se an, gaff einem
ydern einen horn (!) gulden vnde vorschaffede, datth se na Danske quemen. De koninck hedde an de van
Danske geschreuen, de breue drogen de knechte suluen by sick, dat dar tho Danske wurden Vc kamen, mit
den scholden se handelen, alse [men] mith deuen vnnd vorreders plecht tho handelen, wennthe se en men-
nichmael vorraden hedden, auerst de knechte hebben sick erlicken enthleggen konen, derhaluen de vann Dan
ske se hebben eren wech trecken lathen. Alse her Steen des koninges legation gheleyde vnnd beghere dem
ryckes rade vnde der gemhene vorgaff, ock [se] des koninges vnd synes rades vnde adels segel seegen, gaf
iderman dem koninge gelouen vnde hapeden, nu scholde ein maell der veide ein ennde werdenn, vnde her
Steen was bereyth thom koninge ynnth schip tho theen vnde mith em tho redenn vnde tho dagen. Dar was ock
nemanth, de dath vor quadt ansach r) edder sick vor [o:vare] an dem vormodede, aliéné was bynnen dem Holm
ein older man, ein pastor, welck vor veleu yaren by koninck Christiern den ersten gedhenet ock by koninck
Hanses tyden vele dynges beleueth vnde erfaren, dusse ghode here was nu in des gubernatoeres rhades),
vnd sprack tho her Stene, dath he sick nenerley wyse vp de schrifte vorlathen scholde vnde sick thoem
koninge begheuen, ydt mochte velichte vnnder den ghoden worden wol quade anschlege vnnd böse meninghe
vorborgen liggenn; derhaluen dath der sacke ghenoch gesehen mochte, were beter dath ethlicke vth dem
ryckes rhade an den koninck gesannth wurden, de gubernatoer auerst yn dem ryke bleue, were sin rath.
Her Steen nam des oldenn herenn raeth tho herthen t) vnde vorordende hoch [o.- her] Henningk de ghebaren
[o: ghekoren] bischop u) vnde einen jungen ridder, her Neels Ericksen syner frouwen broder v), vnde II x) van
adell, de eine was genohmeth Gustaf Ericksen (welck nu ein koninck ys), des veerden namen vyndeyck nicht';
dusse III1 heren setteden sick in ein boeth vnde varen, alse idt bescheden was, na des koninges schepe. Dus
sen heren quam ein boeth vnder oghen, dar des koninges gyseler ynne weren; se motthen syck, segroteden
syck, se kanden syck, se sprecken sick, vnde stelleden sick in aller mathe, alse wolden see thom Holminn-
then. Auerst de Denen wachtedeu; do se seegen, datt de Schwedesken heren weren in des koninges schip
getredenn, wendeden se mith erem bothe vnnde voren wedder in datt schip, dar se vthgekamen weren, vnnde
de koninck beft dusse Schwedesken heren frundthlick wylkame hethenn, vnnde seer flitich gefragetb, [vth] watt
o] Nils Hög. Ille tractatui supradieto (v. not. h.) interfuit, sed nomen ejus non comparet inter legatos, quibus Kristiernus
Stenonem, ut secum colloqueretur, d. 27 Septembris invitasse dicitur (supra pag. 32). Hic monendum est in literis senatus
Suetici d. 14 Decembris Arbogis datis dici, Junker Villam (de quo vide infra) solum hanc invitationem pertulisse (v. Danske
Magazin III Række, Tom. II. p. 247). p) Junker Wyll [a: Wylhelm] infra vocatur. q) Apen est imitari. Scrip
tor forte dicere vult, regem misericordiam Stenonis adversus fame afflictos Danos hac dimissione militum imitari simulasse,
r) In malam partem interpretatus est. s) Verisimiliter Petrus Jacobi, Cancellarius Svantonis ejusque filii Stenonis, qui
etiam pastor ecclesiæ s. Nicolai Holmensis erat (cfr. Allen, De tre Nord. Rig. Hist. III. 1. pag. 47). Sub Gustavo I:o oh machi
nationes cum Dalecarlis capitis supplicio affectus est. t) Alibi dicitur, senatum urbis Holmiensis profectioneu Stenonis
impedivisse (v. supra pag. 73 not. d.). u) Hemming Gadd, quamquam diocesin Lincopensem resignaverat, adhuc titulo
electi utebatur. v) Error; Pro Nils Eriksson (Gyllenstjerna), qui sane pater Kristinæ, uxoris Stenonis, erat, legendum :
Bengt Niclisson (de Eka, postea consiliarius Gustavi I:i); de nominibus sex obsidum cfr. supra pag. 32 et 86. x) Lege:
IV. (vide not. superiorem).

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