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XXVI. EX CHRONICO LUBECENSI REIMAEI KOCK.
Alse koninck Christiern \omam, datt he de stadt mith gewalt nicht wynnen konnde, ock datt bus
sen ru h vaste vorschathen was, heft he sick vp de vele dusennt dudesker knechte ghedragen, vnd leth her
Steen eine feltk schlachtinnge anbeden. Her Steen nara idt an, de dach worth bestemmeth, her Steen hedde
sine sacke in ghode acht, quam mith synen Schweden tho felde. Koninck Christierns krygeslude hedden
einen annschlach gemaket de Schweden tho vorrasken, auerst de anschlach feylede, de Schweden quemen
en vore vnde schlogen koninck Christierns sm folck up de flucht, dar wurden van koninck Christierns
folcke ethlicke hunderth Vorschlägen f) , de andern ilenden, datt se wedder iun de schepe quemen. Jdt
was koninck Christierns folck in grothen noden hunger haluen, wennthe de wynnth wolde nicht fogen, dat
sm volck em vth Dennmarcken watt nha bryngen konnden, vnnd moste koninck Christiern vele boser vnnd
spitesker worde van den dudesken landesknechten hören. Derhaluen bedachte he einen raeth, vnnd lede
dath louv en fei af, vnnd Keineke de voes moste em sine nucke g) mede delen, vnnd beghunde her Steen
ghode worde thogeuen, sennde an her Steen, de en duchten de by her Steen louen hebben wurden, leth em an
seggen, wo koninck Christiern alse ein Christen koninck hedde in betrachtenth genliamen, dath idt nicht christ
lick [weie], dath men datt christlick blott vorgethen scholde, alse alrede gescheen vnnd velichte in beiden par
ten noch \ eie mhere gescheen konde. Derhaluen were sin hoch beghere, datt men ein dach beramde, dar men
de sacke vordragen mochte, vp datt frede vnd eindracht in allenn dreen rycken mochte wedder anngerichtet wer-
denn. Her Steen schloch den vorschlach nicht af, boetli sick in allen dingen vor vnnpartigsken rychteren tho
rechte. Duth hagede koninck Christiern woll, de artyckell wurden gestellet van beiden parthen ock vorsegelth,
de stede worth bestemmeth Helmestede h) vnd [o:an] aller dre ryke grennsse, de dach wen erei), alse s. Canutus
dach j), de middelers, de men dartho vorschryuen scholde, dem [men] de sacke in de hannth stellen scholde, wur
den ghenomen de ryckesraeth van Dennemarken, Schweden vnd Norwegen vnde de soss wenndeske stede, Lu
beck, Wyssmer, Hamborch k). Aldus wurth de frede begrepen, vnd alle Schweden weren frolick vnd vorhapeden
alle dinck thoem besten. Her Steen, dewyle he wüste, datt de koninck mith den synen grothen hunger hedde,
derhaluen wolde he sick ock alse ein leefhebber des fredes erthogenn vnde lieft dem koninck ethlicke hun
dert schape vnnde ossenn ock broth, bere vnde botter gesanth. Wen koninck Christiern datt nicht gekre-
gen hedde, moste syn folck hungers gestoruen syn. Idt heft koninck Christiern in dussem kryege mith ve-
len fynantzeryen vmghegann, he hedde van olden keteln munthe schlau lathen, vnde in wynstenl) seeden
lathen, de wurden klippen penninge genomhet, daruan helden hundert marck denske nicht mere den ein lo-
dige marck suluers, mith dusser munthe lonede he sin folck, vnnd wen se idt vor bere vnd spise hedden
den copluden gegheuen, so nam koninck Christiern idt wedder van den kopluden vnnd gaff en seegell vnnd
breue vnde betalede de knechte dar vp dat nie myth, auerst de koplude kregen van koninck Christiern nichts
wedder. Ethlicke koplude de wolden koninck Christiern vnde synen breuen nicht louen, behelden ere gelth,
sanden grothe secke yn dudeske lanth, meneden dath see grothen schath hedden, auerst dath se vor du-
senth marck gebohret, hedden vas kume XXX marck lubesch werth; aldus wurden vele koplude arm. Alse
koninck Christierns folck de schape vnde ossenn vphedden m), welcken her Stheen gesanth, vnde de wyndth
noch nicht fogen wolde, heft vp s. Laurentii auenth n) koninck Christiern vorgunneth, dath ethlicke dusenth
thogen vor Vpsal vnde plunderden de gantze stadt, vnde mosten de arme lüde vele gheldes tho brannthschatte
geuen. Her Steen schreef an den koninck, ofte de vpgerichte dageleistunghe vnd velige stylstanth nicht
mher gelden scholde; de koninck gaf mitth seher demodigen worden vnnd grothen edenn thoem annthwerde,
dath idt vth synem gehete noch mitt synem wetende nicht geschehen were, jdt hedden moethwillige dude
ske landesknechte ghedan, der he nu thor tydt vele hedde, also datt he se nicht dwynngen konnde, men
wolde duth maell ydt so geschehen latenn, he wolde hirnamals gerne dargelick vor dohen; dusse enthschul-
dinge nam her Steen an vnd gaf denn worden des koninges gelouen.
Alse nu koninck Christiern sach, dath he by her Steen louen erlangett vnde dath he mith dem annth
werde des vorigen handels so fyn tho vreden was, nam he sick ein ander stucke vore her Steen vp dath ys
tho leiden, ofte idt auerst forstlich sy, schal ein ander richten, denne noch will ick den handel schryuen,
alse yck vynnde, datt Luderus Schnake ein predigker monneke idt heft angethekenth. Koninck Christiern
f) Die 27 Julii apud Årsta vel Brännkyrka (vide 1. c.). g) Versutiæ, captiones. Ii) Ny Wardberg legitur in
pactione inter regem et Stenonem Sture d. 12 Sept. an. 1518 facta (v. Danske Magazin, III. Bække, Tom. II. pag. 240, 241).
Præterea observandum est, temporum seriem turbatam esse, quia liæc pactio non ante sed post expeditionem ad Upsaliam, quæ
infra memoratur, contigit. i) Wanner quando, sc. conventus fleret. j) Die 10 Julii. k) Nomina reliquarum urbium
ommituntur. 1) ”Sal Tartari”, materia chemica, cum qua cuprum coquitur, unde color albidus argento similis ei datur. m) Ab-
sumserant. n) Die 9 Augusti. De die dubitamus. Coæva narratio (supra pag 31) dicit, milites Kristierni d. 17 Augusti
Upsaliam pervenisse et alia ejusdem temporis (supra pag. 152) eosdem biduum post descensionem in terram Upsaliam in
trasse, quod cum distantia locorum congruit.
Tom . III.
I. 66,

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