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XXVL £X CHRONICO LÜBECENSI REIMARI KOCK.
affgeradenn, derhalnen he auer se thornich vnd buthen sinem rade gelathenn vnde ethlicke böse vnnde lose
lüde an sick getagen alse einen borgermeister van Ele[n]bogen z), Hans Michaelissenn vnnd einen andern An
dreas Gloepa) vnde etblicke anuder Denske vnde int sundrige Syborth b), de olde Hollandeske höre, welck
alle datt fuer der bitterheith, welck de koninck yegen de Schweden ym harthen drocb, mith allem flithe
hebben tho geblasen, beth so lannge de veyde is in datt warck gekamen. Idt heft siek ock begeuen in
dem suluigen dagen, dath ethlicke vam adell in Schweden dem gubernatori vnngunstich worden \nde sick
van em deden, ein deel dorch gelth vnd grothe thosage vann koninge vmgekoft, ethlicke [um] dath de guberna-
thor en ehren moethwillen in allen dingen nicht staden wolde. Dusser vele thogen vth Schweden tho dem
koninge, vorspeden ere egen vaderlannth vm egen genutthes willen. Dar was ein artzebosewicht, artzebischop
wolde ick seggen, tho Vpsael in Schweden mitth namen Gustaf Trull, welck vp Dudesk heeth de eyslick«)
duuel, dar van he sinen rechten namen gehath, wennthe alles folgendes vlkes was he eyn orsake. Dusse
vmgenegs willen gaf [he] sick an dem koninge Christiern vnnd spande vnnde sprack dem gubeinatoii af
eddel vnd vneddel, alle de he konde. Duth vorgeschreuen vordell vnd boese raeth hedden koninck Christiern
verdich gemacketh, dath he in aller mathe trachtede, wo he datt Schweden rycke bedwynngen vnnd vndei
syn gebede brynngen mochte.
Inn dussenn daghenn quemen 15 schepe vth Hollandth in den Sunth sampt des koninge» grothe
crauell den Engel, welck de koninck hertzog Carll van Burgundien geleneth, do he vor einen koninck in
Hispanien geforeth warth. De 15 schepe enntfenck de koninck vnde leth ein ruchte vthgahenn, dath he
de schepe mitt gewalth den Holländern genhamen vp rekenschop, dewile he den bruthschatt nicht entfan-
gen, auerst de meninge was de schepe iegen den Schweden tho bruken vnnd datth nemanth wes quades
sick van dem koninge sickf!) vormoden [scholde], vnd dath [do] he nu der Hollander thorn vp sick geladen,
de Lubischen em in sinen thosagenn deste beth louen scholdenn, wennthe he sande an de vann Lubeck vnd
begerede mith grothenn ernste, mitth drowordend) vnnd thosagenn, dath de Lubischen sick des lickes Schwe-
denn scholdenn ennthhelden, en nene thovore edder entsettinge dohenn. \nder des sammelde he ethlicke
dusennth Juthen by em, dartho hedde he II dusennt laudesknechte, welck he ock in Hollant hemelickenn
gesamleth. Dusse alle settede [he] vp XVIII schepe vnde sande se na dem Holm e) in hopenn den Holm
ynthonemen edder jo den artzebischop Trul tho entsetten, welchen her Steen de gubernatore vp einem huse
Steke genometh 0, beiecht hedde. Her Steen wüste ock woll vann der Densken thokumpst vnd hedde syn rey-
sige thuchg) ock Dudeske lanndesknechte by em thom Holm, he hedde och [van] Lyflannth in syner be-
solldunge ethlick ruther, vnd buthen dem Holm leghen ethlicke dusennth Schwedeske buren. Alse d<.s
koninges volck vor dem Holm weren an lanth gekamen h), reeth her Steen mitth einem Dudesken
houetmanne an se, spracke mitt en tho holden vnd heft gefrageth, wath ere begere [were] vnd worumme
se aldar tho kamen, darup ein Densk ridder geantbwerdeth, se weren aldar van her Steen den Holm
vnd datt rycke Schweden tho esken edder mith gewalt den Holm ynnthonemen vnd en thom lande
vththojagen. Darup her Steen geantwerdett: den Holm ynthonemen, dar wyll wi huden n L vm hanndeln,
vnd wolde juw here were hir suluest vnd mochte de buthe suluest mith borenn; auerst der gbo-
denn Dudesken, de manck juw synn, yamerth my, seetli vnnd doeth juw beste; vnd darmitb reeth he dar
vann. Des koninges folck flegen ere orden k), mackeden einen vorlaren hupenn, alse de wise is, vnd thogen
flux tho Schweden yn, auerst her Sthen quam mitt sinenn reysigen thuge auer see vnd vorschlock den vor
laren hupenn gantz, darna den grothen hupen desgelicken. Idt wurden vele tho dode mith den perden
gepeddeth 1); woll“) leuendich begerede tho bliuen, de nemeu den loep na dem water, auerst idt was ock
vorlaren arbeyth. De Juthen de vp den schepen noch weren, alse se segen, datb de eren vp dem lande
Vorschlägen wurdenn, fruchteden se vor sick ~nde de schepe ock vnnd lethen de schepe thoer seewarth dra
gen, darvm wath vp dem lande was, moste tho wather schwömmen edder drencken edder vp dem lande sick
lathen doeth schlaenn. Ein fenem), ein Dudesk, schwommede lange in der see vnde hedde datt feneken in
dem munde, vp datt he mitt ehren sin fenlein mochte redden edder darbi staruen, thom latesten konde he
nicht meher harden vnd moste vnder gaben. Aldus heft her Steen koninck Christierns folck wilkame heten
vnd gar Vorschlägen«), 3 fennlein der fiende heft [he] yn den Holm gebracht De buren vnd lanndesknechte
der Schweden, welck achter dem Brunckenbarge legen, sin nicht eins tho warcke gekamen, alleine datt rey-
z) Hodie Malmö in Scania. a) Aerarii magister apnd Kristiernum (v. Allen 1. c. II. p. 452). b) Sigbrit.
c) Horribilis. d) Verbis minacibus. e) In posteriore parte mensis Maji (vide Allen 1. c. II. pag. 468]; in mense
Augusto demum Holmiam venerunt, quia litora Svecise in itinere populabantur. f) Hodie Almarstäk apud lacum Mälaren
inter Holmiam et Upsaliam. g) Eqvitatus. h) Die 4 Augusti in scopulis extra Holmiam erant, d. 8 Augusti so
lum dimidio miliario ab urbe afuerunt (v. orationem Stenonis Sture in Skandin. Handl. XXIV. pag. 87). i) Heute, hodie,
k) Aciem instruxerunt. 1) Proculcati. m) Qui. n) Signifer. o) Certamen die 13 Augusti (ita Steno
ipse dicit in sua oratione in Novembri an. 1517 coram Ordinibus habita, cujus prior pars in Skandinav. Handl. XXIV p. 74—
88 impressa est, posterior vero manuscripta comparet in Hogenskild Bjelkes Collectanea, fol. in Bibliotheca Upsalensi, Tom. II.
fol. 187). contigit apud Wädla, in vicinitate suburbii borealis Holmiæ (cfr. supra Tom. I. 2. pag. 205 et 339).

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