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XXVI. EX CHEONICO LUBECENSI REIMAEI KOCK.
der ridder vnd eddelludeG vp den suluigen schepen gewhesen vnd sin na Auerscherd) gelopen vnd darvele
dorper vorbranth.
Vann dar sin de Lubischen vnnde Schweden in den Belth gelopen na Lalantb, vp dem lande vele
dorper vorbranth. Se hebben ock Roethbu d) vnd IIC winthmoleun vorbrannth; se hebben ock den XIII Augusti
datt stedeken Naskouw gewunnen vnd vthgebranth vnnde also einen groten roef tho schepe gheforet. De dreger *
vth Lubeck hebben tho Naskouw twe klocken vth dem thorne genamen vnd tho Lubeck gebracht vnnde tho S.
Gardruthen g) gegeuen, welch noch vorhannden beth in den hudigen dach. Idt hebben ock vele schepe vnd Schu
ten in den hauen im Belthe ghelegen; daruau se vele mith roue beladen vnde de andern alle vorbranth.
(Longa descriptio discordice inter capitaneos classis et milites conductos, qui prceda contenti Lube-
cam reverti volunt, seqvitur). Do de Lubischen ere knechte nicht konden tho lannde brynngen, hebben de
Schweden vm des willen nicht stille gewesen, ginngen vp Lalanndt tho lande, ein ridder vorede datt vene-
ken, roueden, brannden vor der hannth. Do duth de boesslude vann Lubeck seegenn, wolden se ock nicht
sumen. Idt lach ein beschlaten h) ryck iunckfrouwen closter in Lalannde, s. Brigitten ordens i), in datt clo-
ster hedden de adell vnnd de buren alle ere clenodien vnnd schatte gebracht. De boesslude veilen auer des
closters muren, nemen allenth watt se vundenn, dreuen mith den begynenk) groten moeth willen, deden alse
de bere, wen he by datt honich kumpt, dath ock de heren mith groter moye vnde arbeide de boesslude
konnden wedder tho schepe brynngenn.
Na dusser buthe was neen thouennth. De boeslude repen jo so lüde na der Traue, na der Traue,
alse de kriegsknechte, also sin de Lubische, Sundeske vnnd och de Schweden na der Trauen gelopenn. Alse
se vnnder Ferneren sin ghekamen, vunden se einen temelicken hupen schepe vnnd schutenn, welck de heren
van Lübeck mith vitallie vnnd gedrenncke denn schepen hedde naghesanth. Do beden de heren auermaell de
knechte vnd boeslude, dath se willich scholdenn synn wedder in de see tho lopen vnnde den vienden aff-
brock tho doennde, se wolden se brynngen, dar se rycke buthe halenn scholden. Idt was auerst alles vor-
larenn, de knechte wolden van der see, de boesslude repen, wolden se nicht na der Traue lopenn, so wolden se
de schepe na Copenhagen brynngen. Aldus synn se alle vor s. Bartholomeus auenthl) tho Lubeck gheka
men; de Sundesken sin in ere haue gelopenn. Wowoll de Lubischen mitt eren schepen eyn tidtlannck tho
hus stille gewesen, wo folgenn werth, sin doch de Schweden tho lannd nicht stille gewesenn, menn heb
ben dem koninge van Dennemarcken in Hallannth m) vnnd Blekynge grothenn schaden thogefogeth. — —
Alse de koninck wüste, dath de Schwedesken heren mitt erenn schepenn tho Lubeck weren, heft he
vele schepe in de see gemacketh in hopenynnghe, wenn de Schweden wedder na hues wolden, [se] tho erwi-
sken. Auerst eyn raeth vann Lubeck sampth den andern Wenndesken steden hebben beleueth, datt de van
Lubeck de Schwedesken heren myth XII grothen schepenn beleythsagen scholdenn, dem also geschehen is,
vnnd sin de Schweden van den van Lubeck beth tho Calmeren beleydeth; de XII schepe syn ock ane scha
den wedder vp de Trauen gekamen. Idt was manck denn Schwedeskenn herenn eynn bischop van Lynko-
ping, mytt namen Hemyngus Gadt, dusse is tho Lubeck auer den wynnther gebleuenn). Dusse byschop ys
ein mechtich erfaren vnd beredeth man, dartho van aerde ein ertze viennth der Denen gewesen. He heft vp
Schwedesk eine oration edder lannge rede vor dem ganntzen ryckes rhade in Schweden gedaen, dar yn he
de Dennsken so affmaleth, dath ein ider moeth bekennen, dath he der Dennsken affgesecht vyennth vann
herttenn gewesen is. Dusse oration heft bischop Johann Magnus vth Schweden tho latine in sine Schwe-
deske Croneke, welck tho Bhome geprennthet, gesetteth o),
Alse nu der Lubiscken schepe mitt den Schwedesken heren tho Kalmerenn quemen, befunden se, dath
her Schwanth Negelssen des Schwedesken ryckes gubernator datt hus Borchholm myth velem volcke belecht
hedde. Idt hedden ock in dussem sommer, dewile de Lubischen in der see vnd in Dennemarcken rumore-
den, de Schweden datt schloth vnnd stadj, Calmeren gewunnen p), welck koninck Hanns ethlicke yare den
Schweden tho grothem schadenn ynngehath. Datt hus Borchholm is den Schweden vp s. Cathrinen auenth q)
vpgegevenn vnd hebben groth guth darup gekregenn, welck Otto Buthe des koninges houethmann geroueth
vnnde dar vorsamleth. Also hebben de Schweden gantze Oelannth wedder gekregenn, welck se vele yare
gemisset heddenn. — — — — — — — — — — — — _ — — — — — —
c) Sc. Hemingus Gadd, electus Lincopensis, Nils Bosson. Åke Jöransson et Holger Karlsson milites, quorum nomina etiam
in foedere d. 17 Sept. 1510 Lubecæ icto comparent (literæ originales in archivo Lubecæ servatæ a Styffe descriptae sunt),
d) Avaskär in Blekingia. e) Ködby. f) Vectores, qui sodalitii vinculo juncti, fortasse etiam in expeditione quasi
corpus quoddam fecerunt. g) Sc. ecclesiae s. Gertrudis. h) Circumseptus. i) Ita etiam Johannes Magni (su
pra p. 41), quem Kock fortasse seqvitur; si ita esset, hic Mariebo respiceretur. Allen, Hvitfeldtium seqvens, potius conventum
Halsted bic spectari putat (v. De tre nord. rig. Hist. I. p. 686, not. 14). k) I. e. sorores claustri. 1) Die 23 Angusti,
m) Usque in Scaniam, ubi Åke Hansson d. 27 Augusti cecidit (v. supra pag. 147). n) Fere per duos annos Lubecæ man
sit (v. Allen 1. c. H. p. 178). o) Nos Sveticas redactiones hujus orationis supra pag. 43—67 inseruimus. p) Någet
föi- Mårmässo [i. e. 8 Sept.] Olaus Petri (supra Tom. I. 2. pag. 335) dicit. q) Die 24 Novembris, quod etiam legitur in
literis Svantonis Sture ad duos senatores Lubecenses d. 27 Novembris in Borkholm datis (orig, in archivo Lubecæ).

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