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XXVI. EX CHEONICO LUBECENSI EEIMAEI KOCK.
Copie eins breues, den ein erbahr rath von Lubeck tho Niekopinge koninck Hans gegeuen hefft r ).
Wy borgemeister vnnde raethinanne der stadt Lubegk bekennen vnd bethugen mith dussem vnnsen
apenen breuen, datt ahm jahr XVc ihnn dem VII ahm Middewecken nha Visitationis Marye => vp der borch
Niekopinghe allen vnwillen vnd mysshelicheitt dem durchleuchtigsten bochgebornenn forsten vnd hern, heren
Johan tho Dennemarcken, Schweden vnd Norwegen vnd Gotten koningk, hertich tho Schleswigk vnd Holstein,
Stormern vnd der Dittmerschen, graue tho Oldenborch vnd Delmenhorst, vnnsen gnedigsten heren vnd van
en [o:vnser stadt] twisken beth her tho ennthstannden, yhn sine koninglike Mayestett, ock dem allerckrist-
licksten, erlnchtigsten, vormechtigsten, hochgebornen. forsten vnd heren Johann [o:Ludwig] tho Franckricken,
heren Jacob tho Schottlande koninghe, vnd heren Hinrick, hertich tho Mekelborch [sendeboden], des geliehen dem
erwirdigsten, gestrenngen, duchtigen, hochgelerden, wysen vnd ersamen heren Birger, ertzebischop tho Lunden
vnd h. Johan biscbop tho Boethschilde, h. Nygels Clauwessen t), bischop tho W entzosell u ', h. Nicolaus T ),
bischop tho Arhusen, h. Nicolaus, bischop tho Wyborch, h. Schwen w) bischop tho Kippen, h. Johann, bischop tho
Odensee, h. Eskell Peterssen tho Annderscho*), h. Steen Bilde, h. Niels Ericksen, h. Hinnrick Knuth[s]en,
h. Niels Heykey), h. Iwen Persen z), h. Manns Ghodhea) [riddern], Joens Holkersen tho Gottlannde, Hans
Bilde tho N.b), Torbern Bilde tho Worden brack e), Amptmand) der koningliken Mayestett [vnde] Kehde,
vnd leuen getruwen heren Hermen Langenbecke, heren Gerdt van N. «), rathman tho Hamborch, h. Hart-
wich Stotterogge, borgemeister, h. Diderick Vulfke f), rathman tho Luneborch, vnser vnd mher ander der
stede Wissmer, Rostock, Stralsundt [radessendeboden iegenwardicheit, bespraken vnde berecesset in nabe-
screuener wyse],
Innth erste is bedegedinget vnd vorlaten siner kon. Mayestett tho willen vnd wolgefalle, dath wi
mitt denn andern Wendesken stedten sampt den van Dantzke willen an des rickes raeth tho Schweden
mitt egener bodeschop schriuen vnde sick jegen de kon. Mayestett tho schickenn mit erbedunge, dath wi
derhaluen wes ghodes mochten vorwaruen woll genegeng).
Vorder datt wi van Lubeck vnd dhe vnsen scholen des rieckes tho Schweden genslick vnd mitt alle
enntholden, de Schweden mitt affor vnd thovor yhnn nener mathe tho starcken, so lannge desulvigen siner
kon. Mayestett ihnn gebohrlicken horsam vnderthenig werdenn.
Vorthmer dat vnse scheppern vnd ander vth vnser hauen gesegelden scholen ihn nener hauen guth
einnemen, de vth Schweden gekamen sin. Warth dar iemanth mede bewaneth, datt he wo vorgerorth dar en
bauen gedaen hedde, datt schole wi strafen alse einen, de vnse boeth vorachtet.
Ock scholen vnd willen wi van Lubeck sodan in vnser stadt hauen vnd strömen, dar wi gebeden,
* hirnamals yenige Schweden vnde ghoder kamen vth Schweden desuluen, wenner wi de Schweden mith den
ersten warschuweth hebben, hindern vnd touen siner kon. Mayestett tho den besten vpholden vnnde thouen h),
ock mitt flete bearbeiden vnd vnse geschickeden gelick siner gnade mitt den ersten na Danske, Rige,
Reuell vnd ander stede, dar dusses tho doende is, besennden vnd anseggen lathen, dath dar so ihn glicker
form vnd gestalt wo vor gerordt moghe geholden werdeun, so lange de gemelten Schweden tho gebohrlicken
horsam gebracht sinn.
Dar will de kon. Mayestett vns vnd den gemenen Dudesken kopmanne vth der Hense ein gnedich
gunstigk here sin, vnd mogen [wi] in siner gnaden ricke gotlick kamen vnd vnser Privilegien, olde herka
men, gerechticheitt vnvorbracken beholden, vnd wor darinne broke gescheen sin edder gesehen mochten, will
kon. Mayestett guthlick vorbetern vud vorgboden vnde besundrigen de beiden schepe, dat Hinrick Roepell
geforeth heft, welck dorch sin kon. Mayestetts vthligger in der see angeholdenn vnd noch tho Kopenhagen
in siner gnade stadt unuervortt i) licht, ock datt Hans Heitthman, de vp dem hoick mede bief vnd also
scholde an sine kon. Mayestett gefallen sin, de beiden schepe mith yhnhebbeden geborgeden ghodern den
van Lubeck vnd dem gemenen Dudesken Copmanne van der Hense wedderumme van sundriger gunnst vnd
gnade wegen gnedichlich tho gekerth vnd gegeuen heft.
Wereth datt wy van Lubeck edder vnse schippern by der kon. Mayestets vthliggern yhn de see que-
men, scholen se willichlicken stricken vnd ere see breue ehrtogen vnd des geneten, vnd so wo vor gedaen
scholen ehn van der kon. Mayestetts vthliggern neen auerfall edder gewalt wedderfaren. Dar den de schip
pern mith traen, bottere, selspeck, werckk), hude vnd ander ware, de vth Russlanth, Lyflannde vnd nicht
r) Exemplar hujus foederis a Johanne rege in lingua Teutonica editum insertum est in Willebrandt, Hansische Chronick,
Lübeck 1748 in folio, pag. 119. Ex hoc et ex excerpto apud Hvitfeldt, Damn. Eig. Krön, in 4:to pag. 248 menda descripti
apud Kock correximus et aliquas lacunas supplevimus.. s) Die 7 Julii. t) Willebrandt omittit: Clauwessen. u) Lege:
Wendsyssel. v) Hvitfeldt: Jens. w) W.: Iwari. Hvitfeldt hunc episcopum omittit. x) Lege: Eskil, prior
tho Antworskow. y) Hvitf. Hög. z) Hvitfeldt: Predbiöm Podebusk. a) Hvitf.: Mogens Göye. b) Hvitf.:
till Skioldenes. c) Hvitf.: Wordingborg. d) W.: amptmannen. e) W.: Cordt van Holte; Hvitf.: Gert
von Hylte. f) W.: Wulsch; Hvitf.: Velske. g] W.: scriuen mime sick tegen vns [regem] to schicken vn sick erheden,
dar se [Lubecenses] derhaluen wes gudes mochten vorwenden, des sind se genegen. h) Verba: hebben, hinden . . . vnde
thouen apud Willebrandt exciderunt. i) W.: unuorrucket. k) Gråverk, pelles.

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