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XXVI. EX CHBONICO LUBECENSI KEIMABI BOCK.
ghode herr vorstoruen x). Auerst Johannes bischop vann Vpsall in siner Schwedisken vnd Gottesken cronec-
ken schlifft, datt he in der latesten collatien, welck he mith der koninginnen thom frundthlicken affschede
ghedaen, schole krannck wordenn synn vnd dudet ydt ein ander wegen hen y), welck ick nicht louen kan, dewyle
de hern vann Lubigk in der suluigen colatie synn mith gewesen ock van allen de in dussen stedenn ge-
schrenen hebben des mitt einem worde nicht gedacht, so dock koning Hans dusser stede grothe vienndth ge
wesen ys, dartho de koningynne by allen ludenn datth ruchte hefft, datt se eine seere gottfruchtich mynn-
ske gewesen sy, so moeth ick fry vth bekennen, datt de suluige bischop yn synem gantzen commentarie be-
tuget vnd an den dach gift, datt he nicht einen blodesdrapen yn synem lyue heft ghehath. welck guth Densk
gewesen ys. Vide in Commentario hujus episcopi, libro 23, capite 15 z). — — — — — — —
Anno domini MCCCCCI1II. Jdt hebben ock de Schweden twijsken Pasken vnde Pinxtenn
mith koning Hans in Dennemarcken einen daech geholdenn a), auerst dewile de Schweden des konings willen
nicht hebbe[n] konen annemen, ys noch neen frede daruth geworden, jo doch is idt ein jaer in freden
gestellet vnd scholde de frede beth Johannis, wen men 1305 schriuen [o: schrifft], werden [o:waren], — —
Anno domini MCCCCCV. lm vorjare hefft sick koning Hans van Dennemarcken mitt aller macht
myth schepen vnde folcke tho gerusteth de Schweden tho befeidenn; de margkgraueb) van Branden-
borch heft dem koninge CCC hundert knechte gesannth, ander forstenn dergeelicken (!). Aldus is de koning
mith den schepenn, de he vann den Holländern gekregen, na Calmeren gesegelth <0 vnd de stadt ynngekre-
gen, sine gewontlicke tyrannye geoueth, dem borgemestern sampt ethlicken andern heft he de koppe affho-
uwen lathen, enen heft he vp IIII rhade leggen laten ff) vnd darna is he in Dennemarckenn wedder gesegelth.
Korth darna heit koning Hannss den rieckes rath der beiden ricke Norwegen vnde Dennemarcken vor-
schreuen vnd mith en einen dach geholdenn vnd ennthlicken beschlaten de Sweden mith gewalt wedder tho der.
Chrone van Dennemarckenn tho bringen, hebben ock an de tho Lubigk dre breue gesannth den enen im na-
men des konigs, den andern im namen des ricke3 rades van Dennemarcken, denn drudden heft de bischop
van Drunthen e) in namen des rickes rades van Norwegen ghesannth, alle des inholdes, datt de Lubische sampt
den andern hensestedten des rickes Schweden enntholden seholden vnde en nene enthsettinge, thouore edder
bistanndt tho doende vordristenn [scholden], wenthe de rath der beiden rycke Dennemarcken vnd Norwegen
hedde de Schwede van Schilde vnd helm ghedelet, vnde datt men se also vnngehorsamen mit dem schwerde
vnd vure vorfolgen scholde vnd nicht aliéné se men ock alle de welken wurdenn biplichtenn. Souele vinde
ick van der veyde twisken dem koninge vnd den Schweden, wo idt sick vorder duth iar vorlopen, mach gotth
weten, yck vinde in nenen schriftenn daruann. — — — — — — — — — — — — —
Anno domini MCCCCCVI. Idt hefft in dusser tydt koning Hans gemeneth de tydt vnd
weghe weren vorhandenn, datt he synen bösen willen ein maell wedder de van Lubick mochte vullenbringen,
vnd heft ein manndath ym riecke Dennemarcken vnd Schweden lathen vthgann, datt nemandt mitt den
Dudesken scholde kopenschop vnd gemenschop hebben ock dat nemandth na Lubick segelnn scholde.
Idt hedde ock koning Hans dorch sinen dochterman marggrauen Jochim vann Branndenborch vorschaf
fet, datt keyser Maximilianus an de hern van.Lubigk ein mandatt mitt schwäre pene gesannth, datt de Lu-
bischen den Schweden nenenn bistannth dohen scholden noch mitt schepen datt rycke Schweden besockenn f).
Auersth ein rath van Lubigk hebben yegen datt mandath mitt herlicken vnd wichtigen articulen appellireth.
(Lubicenses universam Hansam Lubecam convocant. Qua re comperta Johannes rex conventum in
diem Corporis Christi g) in Kiel instituit, cui etiam duces Magnopolensis et Ih unswicensis intersunt.
Legati Hanseatici cum superbia et contumelia tractantur , congregatio dissolvitur). De heren vann Lubeck
sampt denn andern legatenn der stede alse Colnn, Hamborck hebben den heren der hensestede geclagett vnd
vorkundigeth, watt spites h) enn thom Kyle wedderfaren vnd darup enntlich beschlaten, datt se de Schweden
x) Die 13 Decembris an. 1503 (v. supra pag, 39 not. n. et o.; idem dies legitur in Tom. I. 1. pag. 239). y) Ali
quid subesse indicat. z) Supra pag. 39 Johannes Magni ira et odio contra Danos incitatus, fabulas Chronici Rhythmici
(supra Tom. I. 2. pag. 200) recipere et amplificare non sprevit. a) Conventus Havniæ habebatur, ubi treugæ die 18 Maji
1504 initæ sunt (v. Hadorph, Bim-Krön. II. pag. 387—397, Geh. Archiv. Aarsberetn. IV. 312, 313 et supra pag. 85). b) Lege
Kurfürst Joachim, qui gener erat Johannis regis. c) Die 10 Junii exercitu et classe instructus advenit, ubi Consiliarii
trium regnorum d. 17 Junii conventuri essent, ut discordiam inter regem et Sveciæ regnum componerent. Cum Sveci non com
parèrent, per senatum Daniæ et Norvegiæ, vita et bonis damnati sunt d. 1 Julii (v. Hvitfeldt, Danm. Big. Krön, in 4:to, VI.
pag. 214—221); d. 16 Julii iidem senatores Havniæ ad imperatorem scribunt (Hvitfeldt 1. c. p. 222—231), qui d. 13 Novembris
an. 1505 judicium confirmat (Danske Geh. Arch. Aarsberetn. IV. p. 320). d) Qua de crudelitate cfr. Handl. rör.
Skand. Hist. XX p. 13, 14 et 71; XXIV p. 140. e) I. e. Trondhjem in Norwegia. f) Mandatum imperatoris d. 13
Novembris an. 1505 datum erat (v. Allen, De tre Nord. Big. Hist. I. p. 360). Novæ literæ ejusdem generis a Maximiliano die
23 Novembris an. 1506 (in Bottenmann) editæ sunt. Geh. Archiv. Aarsberetn. IV. p. 330). g) Die 11 Junii. h) Spott,
contumelia, ludibrium.

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