XXV. EX CHRONICA KORNERI CETERISQUE CONTINUATORIBUS DE TMARI 235
Holm mit hulpe erer partie, de dar binnen was, doch worden se dar ane bedragen, wente ere wedderpartie
binnen der stat hadden sik damp vorseen, dat se itlike prame vorbuwet hadden unde to stride beret unde
ok itlike schepe van den grotesten, de vor der stad legen, unde nemen erer war i). Unde do se quemen»,
do lede ere wedderpartie uth unde togen ene entiegen, unde wunnen ene af dre grote holke unde etlike
andere clene schepe, unde grepen darinne boven dre hundert mannen. De bisscop unde her Nicolaus Ren-
now worden vorvluchtich 1) unde dankeden gode, dat se ungevangen hieven. Unde darna in kort' sande de
stat van deme Holme unde ok de guden lude, de konink Kristiern nicht hebben wolden, to konink Karle,
de de to der tyd was to Dantsche m), unde leten den bidden, dat he wedder wolde körnen to deme Holme
unde geven den sinen guden rath, wo se mochten in dessen saken n); S e wolden sin gnade mit vruntschop
unde velicheit entfangen, unde wolden gerne don na syneme rade. Aldus quam he dar o) unde let sik dar
tospreken, dat he sulven dat rike to sick nam wedder alse ein konink, dat he doch in vortiden vorlovet
unde vorsworen hadde. Des vul eme bi de stat van deme Holme unde vele gude lüde, unde worden des en,
dat se bi konink Karle bliven wolden unde konink Kristiern nenerleye wys nicht hebben; doch io was dit
velen guden luden in deme rike nicht to willen, de hir nen vulbort tho geven wolden, unde hirumme blef
dar grot Unwille in deme rike. — — __ _
1468. — Item in desseme iare vor Marie Magdalene P) konink Kristiern van Denne-
marken rnakede uth vele Volkes uppe de see in sodanigeme schine, dat se scholden reisen in Sweden; mer
do se quemen uppe de see, do wolden se dar nicht hen , men se bleven uppe der see lange tyd, unde ne
men, wat se krigen konden, id horde vienden edder vrunden. Unde mank anderen schepen nemen se twe
schepe wol geladen, de quemen van deme Holme, unde en dat quam van der Rige, unde horden alle to
Lubeke to hus. Hirumme de rath to Lubeke sande eren schriver an den konink unde begerede, dat he
eren borgeren weddergeve de gudere, de sin volk genomen hadde. Dar antwerde he to, dat de gudere van
den Holmeschen schepen weren alrede vorbrach q), dat he der nicht en hedde, ok al weret also, dat se noch
tosamende weren, so wolde he doch nicht dar van weddergeven, wente he hedde gescreven unde gebeden den
rad, dat se ereme kopmanne vorboden, dat -se nicht segelden in Sweden unde bi namen to deme Holme,
unde wente se des nicht laten wolden unde soken allikewol den Holm unde Sterken sine viende, so wolde
he nemen, wat he krigen konde Do bath de scriver van des rades wegen, dat he doch weddergeve dat
schip, dat van Rige was gekomen, wente de en weren sine viende nicht. Do sede he, dar en were nene
macht ane, wente na deme, dat se sine viende starkeden, so wolde he nemen, wat he krigen konde, id
queme, wor dat id her queme. Doch uppe dat lateste lovede he deme schriver, he wolde uthe deme schepe
nemen etlike gudere unde ander gudere mit deme schepe wolde he weddergeven. Doch io en heit he nicht
sin wort, men he behelt schip unde gud. Ok werff de schriver van des rades wegen, dat sine gnade
wolde geven velicheit deme kopmanne van Lubeke, de van Lubeke segelden in Liflant unde uthe Liflant
tho Lubeke, unde dar en wolde he nen vast antwerde up geven. Hirumme behelt de rad den kopman
to hus, dewile sin volk uppe der see was; ok let de rat den kopman wernen in Liflant, dat se sik ware-
den vor deme koninge. Aldus lach sin volk uppe der se lange tyd, men do se vornemen, dat de schepe
in Liflant gewernet weren, do togen se wedder to hus. — — — — — — — — — — —
Item in desseme iare na Martini0 segelden veer schepe van der Traven, der scholden twe wesen to
deme Holme unde twe to Revel. Unde desser schepe vorgingen twe; en dat scholde to deme Holme, unde
dat ander seholde to Revel. Unde dat was en grot holk wol geladen, alse bi langer tyd van Lubeke was
gesegelt, wente aise me sede, weren däruppe boven twe hundert terlinges) wandest), unde boven negentich
last semes u) unde mennegerleie ander ware; ok weren daruppe na wane der ludev) boven teyn dusent rin-
sche gulden , wente de gulden golt mer na werde in Liflant wen to Lubeke. In desseme schepe vordrunken
achentich unde hundert minschen, unde dar weren mede vele guder borger kinder van Lubeke. Unde dit
schip blef verteyn weke sees i) * * * * * * * * x ) van Revele bi deme slote Rasborge y), dat do tor tyd ynne hadde her Lauren-
cius Axel z), ridder, unde dessulven ridders vruwe vordrank dar mit den anderen, unde ere sone unde dre
i) Eos custodierunt; i. e. adventum hostium bene præparati exspectaverunt. k) Paulo post d. 25 Julii classis Hol-
miam pervenisse videtur (Olaus Petri supra Tom. I. 2. pag. 318). 1) Ultima pugna, in qua Archiepiscopus et ceteri hostes
pulsi et Sveciam relinquere coacti sunt, demum d. 1 Septembris commissa est (v. literas Erici Axelsson d. 2 Sept, datas
in Handl. rör. Stand. Hist. VII. pag. 19). De iis, quæ in mense Augusto contigerunt, cfr. 1. c. pag. 11 et 20, et Olaum Petri
supra Tom. I. 2. pag. 318, 319. m) In castro Raseborg in Finlandia erat. Literæ senatus Sveeiæ et urbis Holmensis, qui
bus Karolus revocatur, die 21 Sept, datae sunt (Styffe, Bidrag etc. III. p. 181). n) Verbum excidit. Grautoff addit raden.
o) Circa d. 11 vel 13 Novembris (v. supra Tom. I. 1. pag. 188). p) Die 22 Julii. Reimar Kock, qui nostrum scriptorem
ceterum sequitur, habet: na Johannis (d. 24 Junii). q) Forte legendum vorhracht, i. e. deducta, dispersa. r) Die 11
Novembris. s) Terling est eine viereckige packe oder halle Tuch v. Versuch eines Brem. Nieder-Sächsisches Wörterbuchs),
t) Pannus. u) r Seim” est mei nondum purgatum. v) Ex opinione vulgi. x) Quatuordecim miliariis navigationis,
y) In meridionali litore Finlandiæ. z) Lars Axelsson (Tott). Nomen uxoris immersae dicitur fuisse: Karin Jensdotter
Weffert.

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.