XXY. EX CHRONICA KORNERI CETEEISQUE CONTINUATO EIBÜS DETMARI. 231
slot r). Darna by sunte Johannes Baptisten daghe s) brochten se ene to Upsal, unde dar wart he ghekronet
unde ghesalvet van deme ertzebisschop; darna hulpen em de Sweden, dat he krech de slote in deine rike,
de so langhe noch weren gheholden to konynk Karls liant. Etlyke krech he myt deghedinghe in vrunt-
schop, unde etlyke wan he myt macht, alse Wiborch in Vinlant, dar vur ingeschoten wart, unde van
dwanghe des vures mosten se dat slot overgheven t). Also de konynk Cristiern dat ryke hadde, do lot
he to syk vorboden de konynghynnen a) unde dorste nicht rumen dat ryke unde blef to deme Holme lan
ghe tydv), wente he wüste wol, dat noch vele lude weren in deme ryke, de konyngk Karl gunstich
weren. — — — — — — — — — — — — — — — — — — —
w) 1458 — — — — — Item in desseme yare de rad van Lubeke sanden enen borgkermester
unde enen ratman in Sweden to konyng Cristiern x), vrede to makende twischen demesulven konynghe
unde den steden van Prutzen, de ok dar quemen up desulven tyd. Doch konden se nenen vrede maken
umme des konyngkes willen van Palen, de myt den steden heit unde dar nemende hadde up deme daghe y).
Hyrumme togken se tosamende in Prusenz), unde de konyngh de sande darmede twe rydder a). Ok quam
dar de rad des konynghes van Palen, unde dar wart dat orloghe in daghe ghesat wente to pynxtenb),
unde denne scholden de konyng van Palen unde de konyng van Dennemarken unde Sweden, unde ok de
pruschen stede holden enen dach to Lubecke, unde wat dar denne besloten worde, dar scholden se to
vrede ane wesen. — — — — — — — — — — — — — — — — — — —
1461 — — — Item in dessem yare wart vormeldet koninge Cristierne van Dennemarken,
dat Karle, de vordreven konink van Sweden, uppe de tyt, alse he vordreven wart, bedde gelaten enen
groten vorborgen schat to deme Holme in deme closter der prediker brodere; were eme dar wat umme c),
so mochte he den schat wol krigen. Hyrumme segelde konink Cristiern over in Sweden to deme Holme,
unde up enen dach, alse eme dat beqweme was, let he syne kost bereden in deme clostere unde makede
sik vrolik mit den broderen. Mer na der maltyt, alse he upstunt myt syneme rade, let he to sik vor-
baden dre broder, dar he sik des scbattes by vormodede, unde sede: Leven broder, uns is vormeldet unde
vrot gkemaketd), wo Karle, de vordreven konink, unse vyent, hebbe groten schat by iuw gelaten, unde
de schat is unse unde nicht syn, wente he hört to deum ryke. Hyrumme beghere wy, dat gy uns den
schat wysen, unde wy geven iuw nene schult, dat gy darmed geswegen hebben, wente gy hebben gedan
alse gude truwe lude, dat gy loven hebben geholden, so iuw togelovet was van konink Karle; sunder were
id, dat gy nu uns den schat nicht wysen wolden, so helden wy iuw alse unse viende unde unse verre-
dere, unde vunde wy darboven den schat, so en scholde iuwer neyn bliven in desseme kloster Ok wolde
wy iuw dar wol to bringen mit vordrete, dat gy uns den schat wysen scholden’; doch jo wille wy dat le
ver vorsoken mit gutlicheit. Hyrumme dot uns dat to willen unde iuw sulven to gude, unde segget, woer
de schat is, so hebbe wy iuw to dankende. — Do de broder horden, dat se de konink swarliken ansprak,
unde droveden en unde ok deme gansen kloster, weret dat se den schat nicht openbarden, unde ok de
konink enkede teken segee), dat de schat dar was; do en dorsten se nicht lenger swigen, men se broch
ten ene, dar de schat was besloten in sunderliken kisten. Dar vant he, alse me sede, ghemuntedes gel-
des boven soven dusent mark, twe hundert unde twe unde twintich sulverne vate, klene unde grot, twe
kostele gulden kronen, eyn gulden dusynkO unde eyn gordel, also dat de schat was beter wan sosteyn
dusent markg). Do dankede de konink den broderen, mer de rad des rykes to Sweden wart tomale qwad
unde tornich uppe de brodere, darumme dat se den schat so lange vorholen helden unde deme rade nicht
opembarden, wente hedden se id deme rade opembar ghedan, so hedde de schat gebleven in deme lande;
mer do he in des koninges hende qwam, do vorde he den schat uth deme lande unde nam dat gelt daraff
to hulpe der summen, de he geven scholde deme greven van Schowenborca vor dat laut to Holsten.
Item up desulven tyt was eyn legate h) to deme Holme, den de Pawes uthgesant hadde gelt unde
gud to samelende, dar me van utmaken scholde reysige lude unde soldener tegen de Türken, de up
desulven tyd sere vorvolgeden de hilgen kercken unde den cristengeloven, sunderliken in Greken unde in
r) Die 23 Junii electio quasi tumultuaria facta est, postridie rex in Holmiani immissus est (v. supra pag. 27; cfr. Tom.
II 1 oa°- 163) s) Die 24 Junii. Electio autem super Mora sten die 2 Julii facta est, coronatio m ecclessia Upsaliensi
d/ 3 Julii (vide supra pag. 27). t) Cfr. Chrom Rhythm, (supra Tom. I. 1. pag. 156). u) Die 14 Decembris Dorothea
Holmiam venit (supra pag. 27). v) Die 30 Junii an. 1458 rex et regina Holmia iter versus Kalmarmam arripiunt (vide 1. c.).
w) Hinc, ut in præfatione pag. 203 memoravimus, nova (qvarta) continuatio Detmari an. 1458-1480 complectens et item a
coævo scriptore composita incipit. x) Certe in hoc congressu Kristiernus privilegia urbium Hanseaticarum dj Junii Ho
confirmavit (liter» apud Styffe, Bidrag etc. III. pag. 125). y) Minus recte; burg.master Gedanensis eiat ^
Ionise (vide infra, Reimarum Kock, et Johan von Lindau, Geschichte d. dreizehnj. kneges). t )^Circa P
Dantiscum venerunt (v. autores in nota priore). a) Tres milites (vide 1. c.). b) Induti* d 28 Jul an 1458 Dantisci
init» (Diplomatar. Kristierni I:i, pag. 100) pacem a die 24 Augusti per annum duraturam statuunt c) d
set. d) Certiores facti sumus. e) Quia rex aliqua indicia reperit. f) Cingulum ve baltheus. Sine dub.o spectatur
”baltheus aureus’ 1 vel ”kapobonadhin”, quem Karolus rex una cum duobus coronis supradictis a monasterio Vastenensi
baltheus aureus vel 1 • * m marcaiun] . De thesauro deprehenso cfr. Ericum Ola, (supra
“iff,*“«“» "Ä Äg,»», ,»i i» M annis 1430—1464 —r (MW,
kans Hist. III. 2. pag. 347, 348 ; cfr. Johannem Magni infra sect. 2. pag 60).

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