XXV. EX CHRONICA KORNERI CETERISQÜE CONTINUATOKIBUS DETMAEL 227
Item in desseme sulven yare by sunte Johannes daghe *) was konyngh Earle van Sweden myt syneme rade
to Kalmer, unde konynk Kristyern van Dennemarken was to Rottenbu, alse dar bevoren uppe deme daghe
to Helmestede de rad van beyden ryken besloten hadden, unde dar scholde me ramen unde utkesen ene
belechlyke stede, dar desse beyde konynghe mochten tosamende komen. Aldus sande konyngh Karle etlyke
ut syneme rade to Rottenbu, de dar scholden spreken myt Kristiern umme sodanighe stede; dar worden
se des ens, dat de konynghe nicht tosamende komen scholden, mer konyngh Kristiern scholde senden twelf
ut syneme rade myt vuller macht to Aveschery), unde derghelyk konyngh Karl scholde ok senden twelf
darsulves, de ok vulmechtich weren. Aldus sande konyngh Karl to Avescher twelf ut syneme rade, bis
schoppe unde prelaten, riddere unde knechte, myt vuller macht to donde unde to latende unde to underne-
mende alle sake unde schuldinghe, de desse beyden konynghe teghen malk anderen to segghende hadden.
Mer konyngh Kristiern sende nicht twelf, sunder he quam sulven myt syneme rade, unde heit nicht de
Vorwort van den twelf to sendende. Uppe der stede helden de rade beyder rike vele deghedinghe, dar doch
nicht all besloten wart; wente de rad van Dennemarken esschede van deme ryke to Sweden de morghenghave,
de de konyngk Cristoffer ghegeven hadde yn Sweden konynghynnen Dorotheen, unde darup lesen se deme
rade van Sweden enen z) bref, den konynk Cristoffer darup ghegheven hadde. Unde wente desse bref ghescre-
ven was in lattyn, so begherde de rad van Sweden, dat se mochten hebben ene utscrift, wente de meste
part der Sweden vornemen neen lattyn, hyrumme dat se mochten overtrachten unde overweghen de inhol-
dinghe des breves unde wat se dar mochten to antworden. Der utscrift des breves wart den Sweden ghe-
weyghert; hyrumme beden de Sweden noch ens de utscrift. edder dat de rad van Dennemarken affsede vor
en recht, dat se der utscrift nicht plichtich en weren van syk to gheven; wolde de rad dat don, so wolden
de Sweden darto antworden unde to rechte stan. Aldus wolden de Denen den Sweden nicht affsegghen vor
en recht, dat se nicht plichtich en weren de utscrift to ghevende; ok wolden se en de utscrift nicht ghe
ven. Darmede wart de dach tobroken ane ende, wente de Denen wilden nene sake hören van des rykes
weghen van Sweden, id en w r ere, dat de Sweden erst antworden to deme breve, unde de Sweden wolden dar
nicht to antworden, se en hadden ene vullenkomen utscrift. Alsus worden se ghescheden ane ende, unde
de Sweden schulden al er recht vor den Pawes, de dar is de hogheste richter uppe erden dar recht to
ghevende unde to nemende — — — — — — — — — — — — — — — — —
1452. — — — Item yn desseme yare by unser leven vrouwen daghe lichtmyssen a) toch ko
nynk Christiern van Dennemarken myt deme hertighen van Holsten to der Wilsnakb), unde dar hadde he
vorbodet vele heren unde vorsten, dar he hemeliken mede deghedinghede, also dat nement in deme rade
was ane aliéné de konyngk unde de anderen vorsten, de dar gheladen weren; unde alse se syk scheden
wolden, do wart der utcreeretc), wo de vorsten sik tohope verbunden hadden, ere recht to beschermende,
unde we deme enteghen were ane redelike sake, teghen den wolden se alle wesen. Ok leten se luden, dat
se wolden holden ene veleghe straten in eren landen, also dat nement den kopman beschedighen scholde,
unde we darboven dede, he were ridder edder knape, de scholde vorlesen lyf unde gud Doch en weren
dvt de sake nicht, dar se umme tosamende weren komen, wente der en wolden se nicht bekennen. Aldus
vorkundegheden se de vorscreven artikele to enen schine; mer alse me na wol vornam, so hadde de konyngh
de heren unde vorsten vorbodet, unde begherde van en hulpe unde rad teghen den konyngk van Sweden,
unde wo he de Draventend) unde de Bemen mochte brynghen dorch de lant; unde dar hadden se wyse unde
weghe to ghevunden, wo se deme don wolden. Doch voghede dat god unde ok gude lude in den steden,
de den Bemen nicht loven wolden, dat de reyse nablef myt den Bemen.
Item uppe desse sulven tyd, do Konyngh Cristiern was tho der Wilsnak, quam konyngk Karl van
Sweden in Schönes syden myt groteme volke, unde vorbrande de dorpe unde nam wat dar was, unde dede
groten schaden; ok vorbrande en part der stad van Lunden. Unde he blef darumme lenk wen ver wekene)
unde vorherde allent, dat he konde, unde toch do wedder to hus unde dorste dar nicht lenk blyven,
wente he w y as over ys ghekomen yn dat lant unde hadde anxst, dat yd updoygede f).
Item in desseme yare up mytvasten keyser Frederik myt der keyserynnen wart ghecronet van deme
Pawese, alse ghescreven is in deme yare hyr bevoren ff).
X) Die 24 Junii. De hoc conventu cfr supra Tom. I. 1. pag. 168 et 2. pag. 137 atque infra Stralmndische Chroniken,
y ) Hodie Kristianopel in Blekingia. z) Hæ liters® d. 15 Sept. an. 1445 Havniæ datæ erant (Diplomat. Norvegic. VII. p. 423).
a) Die 2 Februarii Jam die 27 Februarii Kristiernus in Daniam reversus est. b; Oppidum Brandenburgense paulo a flumine
Elbe et terra Magnipolensi distans. c) Proclamatum fuit. d) Reimer Kock hic addit de men nu kriegesknechte hetet.
Vox proprie hommes circa flumeu Brau habitantes, postea copias ex gentibus Slavonicis harum regionum significat. (Cfr. Chron.
Rkytm. supra Tom. I. 2. pag. 175: jak wil afvärja Swerikes shade, Konungen, Dauer , Brocanta ther til.). e) Solum tres
primas septimanas Februarii (cfr. Chron. Rhythm, supra Tom. I. 1. pag. 138-140, Chron. Archiepisc. Lundens, hic supra
pag. 131 et Stralsundische Chroniken infra). f) Timuit, ne glacies, qua paludes et aqure in hieme perviae flebant,
solverentur. ff) Coronatio imperialis Romæ d. 19 martii 1452 celebrata est.

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