XXV. EX CHRONICA KORNERl CETEBISQUE CON T] N U ATOEIB US DETMAK1. 205
der gan an de venk-
nisse, ofte he moste um-
beren des Holmes, als
dre iar vore bebrevet
was in den degedinghen
unde hir vore bescreven
is. Des sende he an
de heren der stede, be
sam melt tho dem Hol
me enen losen breff unde
scref also : Wi hopen
noch, dat vns vrunde
nicht vorlathen.— Wente
se nu anders nyn ant-
worde mochten van em
liebben, do helden se ere
lovede also vrome lüde
unde antworden in der
coninginnen besittinge de
stad unde dat slot in dem
negesten daglie sancti
Michaelis u . Aldus vor
los de coning Albert sin ,
rike.
in captivitatem rediret. Quam literam
licet sic, ut praemittitur, scribi fece
rit, non illam tamen sed aliam sigil
latam alterius tenoris nuncio civitatum
porrexit transferendam et Stokholmen-
sibus praesentandam. Cum autem pro
consul praefatus ad socios cum litera
redisset, et illi unanimiter transfretan
tes ad urbem sæpedictam venissent,
ut ipsi eam acceptarent cum suo ca
stro ad fideles manus reginae juxta
tenorem literæ a rege Alberto nuncio
supra scripto lectae, cives perlecta li
tera eam civitatibus ostenderunt et
talem formam, ut ipsi asserebant, non
continere eis ostenderunt. Cives tamen
illi potius verbis civitatum illarum
quam literis regiis credentes, juxta fidem
praestitam ab ipsis se reginæ subdide
runt, civitatem suam et castrum mani
bus et literis sibi resignando et ho-
magium fidelitatis praestando. Et sic
rex a captivitate et civitas a fidejus
sione facta solutae sunt.
seghelde he mit sineme groten seghele unde
antworde den bref den steden. De stede
meyneden, dat .were de erste bref, den se
hadden horet lesen unde nemen een to sik
unde schededen van deine hern. — Do se
over koraen weren to deme Stockholme, se
antworden dem rade der stat des koninghes
bref wan Sweden unde beden, dat se so deden,
als de bref utvisede. Do de radtmanne van
der stat eres heren bref hadden gelesen, do
leten se den steden van der zee ok den bref
lesen, dat se hören mochten, wat en ere here
hedde geschreven. Do se horden den synn
des breves, se worden entsett v) unde klage-
den swarliken den borgheren van der stat,
wo iamerliken se vorraden weren van eren
heren. Do de vromen lude horeden dat hon-
like geschefte eres heren, se loveden bet*)
der stede worden, den eres heren breve unde
geven sik mit wolberadenem mode in de wait
unde hende der koninghinnen Margareten unde
huldegeden er mit al dem, dat der stat tobe-
horde. Also wart de koning geloset mit den si-
nen unde de stad warde quit gelaten van deme
lovde.
1399. — — — — Na der tity) begunden sik sware orloghe tusschen vrowen Margreten, Coningyn-
nen van Dennemarken, van Sweden unde Norwegen up ene halve, unde den Russen up de anderen halve,
wante de Russen hadden der vrowen groet ungelik bewiset, in dem dat se weren z. in Norwegen siden, dar
men rafa) venk, unde hadden al den raf unde andere visscbe upghenomen, den men scolde ghevoret hebben
to allen zeesteden. In dem orloge vorwarff desulve coningynne groten vromen, dat de undudeschen, alse
de Lappen unde de Vynnen unde vele ander wilde lude, makede se underdanich erer wait. In dem orloge
hadden de van Revele so groten vruchten, dat se in erer stad murden to dree dore b), — — — — —
In demesulven iare bi unser ersten vrowen daghe c) do besamelden sik raetheren unde sendeboden
van allen steden uter [o: ut der] hense; se quemen tosamende to Lubeke unde hadden dar groten raet umme
eyn mene gud des kopmans. Darna toghen se over in Dennemarken to deghedingen mit der coninginnen
umme eyn mene gud des kopmannesd).
Darna in den achte daghen des vorbenomeden festes e ) do quemen godesriddere to der Wysmer unde
brachten den schat deme koninghe Alberte van Sweden vor dat gantze lant to Godlande unde weren — D
Boven dessen schat rekenden se dertich dusent nobelen, de se vordeden, do se dat land wunneng). Aldus
vorkofte de koningh dat edele land to ewigen tiden den godesridderen, dat teyn werve so gut was, als he
darvore untfenk. (D. s. Dionysii [d. 9 Octobris] Johannes von Dülmen, novus episcopus Lubecensis in
urbem accipitur).
By dersulven tit was ene grote besamelingheh) der borgmestere, raetheren unde der sendeboden van
den zeesteden up Zeelande in Dennemarken, de dar hadden deghedinghen mit der coningynnen van Denne
marken umme enen vrede unde voreyninghe des koepmans mit eren dren riken, unde sunderliken to vorsto-
rende de Vitalien Brodere, wor men se vunde; ok wurden dar vorenet de stede Rostok unde Wysmer mit
der vorbenomeden coningynnen i). — — — — — — — — —
u) D. 29 Septembris. v) Entsetzt territi. x) Majorem fidem habuerunt. y) Incendium, quod d. 7
aji in Holsatia contigit, antea describitur. z) Bellum gerebant vel prædabantur. a) Ita rhombus, postquam m-
sus et siccatus erat, vocabatur, vide Versuch eines Bremisch-NiedersächsiscJien WMerbuehs Tom. Hi. Bremen 1768. b) 1res
»rtas saxis concluserunt. ci D. 15 Augusti. Suhm. (1. c. XIV. 468) civitates jam d. 25 Julii congregatas esse dicit. d) Vide
fra placitationem in Septembri. e) D. igitur 22 Augusti. Sed in literis d. 25 Maji 1399 datis, quibus Albertus Gotlandiam
•o triginta milibus nobilium ordini impignorat, dicitur decem milia jam antea Wismariœ sibi persoluta esse v.gmti milia, quæ
i starent, sicut jam accepta duci debere, quia sumptus ordinis in Gotlandia obtinenda illam pecunne summam efficerent, (v iteras
lud Voigt, Codex Diplomatics Prussicus, V. p. 149-154). f) Hic lacuna exstat in manuscnpto, g. Triginta milia, quæ
i Gotland!® expugnatione impenderant, sibi reservabant”. Lege viginti milia (v. not. e supra). h) Hic congressus jam m
iptembri hujus anni Nycopi» in Falstria habitus est (v. Suhm 1. c XIV p 470 sqq). i) Compositio regime cum Eo-
ock et Wismar d. 29 Septembris Nycopiæ scripta est (Rostock. Wöchentl. Aachricht, an. . p.
Tarn. ni. 1 52 -

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.