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XXIV. LIBELLUS MAGNIPOLEN|SIS.
I 46 cunde over syner meeneedingen untruwen gevangen wart, wo dar na echter | vor dem Holme dat ryke to
Sweden van koningh Magnus unde van synem sone, koniugh Haken, koningh Alberde vrygh upgelateu unde
bebrevet m ) wart, wo vor koningh Magnus dingenisse n) koningh Alberde van koningh Haken Bahusen geant-
wordet unde vorpandet wart unde bleff — na betrachtinge desser vorgescreven stucke mogen alle bescheden
[lüde] openbare bekennen, myt wat rechte vrouwe Margareta, koningh Woldemers dochter van Dennemarken,
möge van koningh Magnus edder van koningh Haken edder van 01 ve o), eres sones wegen, koningh Alberde
umme dat rike to Sweden [anspreken] p), ofte dar ok jennych q) twyvel ane were, dat se koningk Haken
echte vrouwe hadde wesen, nu sint se in alsulker wyse, also vorscreven is, in koningk Haken bedde gebracht
worde, do r ) he alrede greve Hinrikes suster, de do noch levede, echtlike truwe gegeven hadde unde
ok van er entfangen; wat he er van des byslapendes echtlikes egendomes in koningk Haken unde erfflikes
HCdanvalles in syneme ryke to Sweden to lyffgedinge gheven mochte, sint he er in | ereme byslape to siner
laut unde to syner slote na rechte synes willekors vormechtiget worden were s . : dat mogen clarliken schatten
alle de jennen, den lever t) is umme recht unde warheit, wen u umme Margreten v) gunst unde behechlicheyt.
Unde uth dessen reden volget clarliken unde openbare, dat vrouwe Margreta [in erer] sakinge uppe dat
ryke to Sweden ofte angestorven erve edder uppe geven lyffgedinge neen recht to hulpe heft.
Men doch worumme dat vrouwe Margareta bynnen guden truwen koningk Alberdes manschop to sich
toch unde syner vorreder hovetvrouwe wart, beth dat se ene vangen hadde, unde beyde vor unde na myt
eren sulvere unde golde so mennigen vorreder uppe sin vorderff gemaket hadde unde stunt so vlyteliken
na synem ryke unde syner vornichtinge, aise dat ghud to provende is, deme des recht unde umme godes
willen nicht en vordrote to hörende x', wente y) se vruchteden unde vorsageden Jde] grothmodicheit synes
manliken gemotes unde de segafftigen grotededecheit z ) synes entspringen des Stammes a), were he noch in
147a korte tyt in | vrede by syner truwen manschop gebleven, dat he myt synen vrunden also mechtich hadde
geworden, dat he nicht aliéné Schone unde Gotlande hadde wedder kregen to der kronen to Sweden, dar
se nicht myt rechte sint affgekomen, [unde se] bekreftiget b) hadde, men dat he ok er upgevraget hadde
unde affgemanet hadde, myt wat rechte [se] syne angestorven erve aldus lange beseten hadde, also dat ryke
to Norwegen, dat em anstarff van synes ornes, koningh Haken wegen c), dar vrouwe Margareta nach vor-
speeden en heft, unde ok dat ryke [to] Dennemarken, dat eme anstarff van synes veddereng), hertogen Alberdes,
wegen hertogen Hinrikes sone van Mekelenborch, des dat ryke to Dennemarken na konyngh Woldemers
dode beyde van koningh Woldemers beschedinge unde des Keysers thorichtinge unde ok van des rykes rade
vorbrekinge h) sin was i). Wente koningh Woldemer de leet noch by synes lyves wolmacht hertoge Alberde,
147b hertogen | Hinrikes sone, to sik halen in Dennemarken unde behelt ene by sik wente in synen dot unde
beschede eme in synem lesten willen also syner eldesten dochter sone, also he dicke vor gedan hadde, dat
ryke to Dennemarken koningliker wyse na eme to besittende k), also do levendigen luden witlik was. Dar
na in deme sulven jare, also he storven was, na godes bort MCCC[LXXV] 1), do quam de leste Keyser Karl
in dat lant to Mekelenborch in alle godes hilligen dage m) unde richtede deme sulven hertogen Alberde to
dat ryke to Dennemarken an synem openbaren besegelden breve, den he toschreff des rykes rade unde alle
den amptluden, allen prelaten, geistliken unde werliken, unde der gantzen meenheit in deme ryke to Den
nemarken unde settede sin ordel in deme breve in desseme synnen): Synt dat de koningh Woldemeivgestor-
wen were unde nene erven van synem lyve getelet manlikes kunne na gelateu, hadde o), men twe syner
twyer dochter sones, de do allenen van rechtes wegen to des rykes regeringe, uppe dat dat ryke ane sche
in) Cod.: berovet. n) 'Cod.: dignitze. Dingenisse est pactum, liie pecuniæ summa pro cujus liberatione statuta. o) Olof
filius Haquini et Margarets:. p) Hoc vel simile verbum est supplendum. q) Nene pro jennych exspectares. r) Cod.:
de. s) Corruptam enuntiationem restituere nequimus. Scriptor quaerere videtur, quo jure Magnus rex, postquam pactione
inter Haquinum et Elisabeth violata totum îegnum ad alium (sc. Hoirie uni) devolutum sit, aliquam tameu partem regni Mar
garets: ut dotem in ejus cum Haquino nuptiis assignare potuerit. Olaus Petri dicit (supra Tom. I, 2. p. 271) Scaniam sub hac
forma a Magno Waldemaro traditam fuisse. t) Cod.: deme Ime. u) Cod.: wente. v) Cod.: Margrotm.
X) Posterior pars enuntiationis excidisse videtur, forte so was dat de orsake vel tale aliquid. y) Codex : hörende. Wente.
z) Svet. segerrika stordådighet, victoriosa animi magnitudo. a) Fortasse entspringen unde stummes vel entspringende stam- '
mes legendum, ut progenies Alberti respiciatur. b) Bekreftigen aliqua re potiri, hic possessionem firmare. c) Ha-
quinus eiat avus maternus Eufemiæ, matris Alberti regis. Scriptor ignorat, Norvegiam post mortem Haquini per electionem non
per heredidatera Magno regi cessisse. d) Forte vorscheden legendum. e) Cod.: utersiken. f) Cod.: erspën;
investigare. g) Hic pro: hroderssone. Hic Albertus obiit an. 1388. h! Vorhremnge? i) Tota enuntiatio
vitio laborat: exspectares deme dat ryke togevallen was. k) Suhm. Damn. Hist. XIII. p. 690, 691 foedus inter
Waldemarum qvartum et Henricum ducem d. 14 Augusti an. 1371 ictum affert, in quo Albertus, filius Henrici, heres Waldemari
regis declaratur; Conradus Moltke assensum consilii Danici se impetraturum, sin aliter rem ad arbitrium Frederici marchionis de
Meissen relaturum promittit. 1) Die 24 Octobris. m) Die 1 Novembris. Lubecam jam viserat (cfr. Mantels in
Hansische Gesch. Blätter, 1873. p. 109 sqq.). n) Literas in hanc sententiam imperator ad ordines regDi Daniæ d. 6 Novem
bris an. 1375 Priwalk dedit (Mantels 1. c. pag. 120 et Suhm, 1, c. XIV. p. 7) et epistola d. 16 Januarii 1376 Elbogen (in Bo
hemia) data Lubecenses hortatur, ut Alberti causam tueantur (Lüb. Urk. Buch IV. p. 303). Die 1 Maji 1376 imperator tresque
ejus filii ducibus Magnopolensibus opem suam ad regnum Daniæ obtinendum pollicentur (Rudloff, Pragmat. Handbuch d. Mek-
lemb. Gesch. II. 3. p. 498). Jam annis 1373 et 1374 Karolus et filii ejusmodi promissa dederant (cfr. Styffe, Bidrag etc. I. p.
LXII et p. 148). o) Nullum heredem sexus virilis e se procreatum reliquerat.

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