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XXIV. LIBELLUS MAGNIPOLENSIS.'
Swedesche ryke in jegenwardicheyt aller vorsten hertoghe Albrechte vaii; Mekelenborghe in bysfcSTnt greve
Hinrikes van Holsten, greve Gbnnders van Keppin, juncher Alberdes van Wenden«) unde alle sier hovet -
lude unde rades des rykes unde der gantzen meenheyt, riddere unde knechte, borger unde bur, .de dar van
des rechtes wegen gesammelt weren [unde sprak] dat ordel van des heitesp) wegen des rykets rade over
den koningli Magnus unde delden q) em dat ryke aff, also he dat na dem rechteboke vorbrokeu ‘hadde, nicht
allenen umme der undaet willen, dar he greve Hinrike truwelos ane was geworden unde syn lant unde
manschop vorwillekort hadde, men ock umme der gebroken eede willen, de he sworen hadde in syner kro-
1440 nynge, dar he na syner mogelieheyt nen krencker, men ok eyn oker G des rykes wolde wesen, unde gaff
ane noth unde ane nuthlicheyt des rykes dat gantze lant to Schone deme koninghe van Deonemarken unde
dranck eme dat to, also he em do dat geantwordet hadde, dat eme to hove myt blasen ute deme lande
gheluchtet warts), unde leet sik myt vorwitlicheit t) Gotlande affwynnen unde gröten mort beghaen, dat he
ane wee sunder grot arbeyt unde koste wol mochte bewaret hebben. Umme desse unde vele andere schulde,
der men dorch koningh Magnus myt rechte [afsetten konde, wart he myt rechte] van dem ryke gesettet unde
gedelet, Unde also dat was gescheen, do nemen de vorscreven genanten -hovetlude unde rad des rykes myt
vorberaden vulborde der gantzen meenheyt unde setteden hertogen Alberde uppe den steen unde kosen
ene to enem rechten koninge eres rykes to Sweden unde entfingen eede van eme, der en nye konynk nach
dem rechte plichtich is, unde [huldigeden] eme myt der gantzen meynheyt unde brachten ene to handes to
Upsale in des rechten ertzehischoppes kerken des domes unde loveden gode unde leten singen: Te deum
145a laudamus unde de myssen myt gantzer vrouden na wontliker wyse. | Aldus warthertoge Albert en koningh
unde en beschermer der Sweden.
Dar na wart en velich dach gemaket to Nyköpingen). Dar quemen koningh Magnus unde koning
Alberd to samende myt des rykes rade. Dar wart dat endrachtliken gededinget, dat koningh Magnus myt
vryen willen ungevangen unde ungenodighet over gaff unde ghunde koningh Alberde des rykes to Sweden,
also he dar to geboren was, unde sprak openbarv): Leve her ome*) Alberd. Sint dat is aldus gevallen,
so en gan[ne] iky) nemande des rykes to Sweden beth den dy, wente du bist dar also na to geboren, alse
myn sone Hake[n]: de is dar broder sone to, unde du bist dar suster sone to. Wy hebben dar beyde noch
au. Darummez) ghunne my Wester Jutlandea) myne dage unde beholt du dat ander gantze. Wen ick
sterve, so hebbe dat ene to dem anderen. Men desse degedinge konde koningh Magnus koningh Alberde
nicht holden unde ok nicht tor noghe wissen uppe de tyt unde up dem dage, sint dat he synen sone, ko-
U5bningh Haken, nicht myt sik en hadde. Darumme wart en ander dach genomen uppe den anderen somer,
dar men de bewissinge an beyden syden vullentheen scholde, unde koningh Magnus scholde konink Alberde
nergen aneM hinderen in Sweden. Dat lovede unde swor koningh Magnus in der broder kerken in Nyko-
pinge c) vor deme altare uppe godes lychamme in jegenwardicheit der vorsten unde des rykes rade, de vor-
benomet sind. Uppe den swaren loveden loven leeth koningh Alberd en grot deel syner vrunde myt synem
vedderen to Dudeschen landen varen, unde myt syner aldermesten macht toch he uthe Sweden in Vinlant d) ;
de dee) do noch wedder krygich weren. Bynnen der tyd desses swaren vredes starkede sik koningh Mag
nus myt groter macht in Sweden unde wolde koningh Alberde t>. Also he beghunde lande unde slote aff
to wynnende undeg) sik in dat ryke wedder in geweldiget hebben. Men alse he in dat lant was getogen
to Nykopingeh) vor de Frabrugge i), dar toch em entjegen Hermen van Ouwen vorgenomet myt den sul-
ven ridderen unde knechten, de he unvorwandes k) hebben mochte, de de 1) koningh van Sweden noch to hus
145c ghelaten hadde, also myt her Haven | [van] Bernekouweu m), her Vicken van Vitzenn), her Marquart van
der Horst unde myt eren vrunden, der dar doch gantz clene was jegen dat grote heer, dat koning Magnus
in Sweden hatte. Dar vorlos koningh Magnus den stryt unde over der meenedigen untruwe wart he
gevangben unde, sint he in loven under over loven so openbar gebroken hadde, also vor greve Hinrike myt
^ 01 r Cr habet: Laurentll,s domicellns de Werle; quod rectius est (cfr. Liscli Meklemburgische Jahrbücher, Tom XI n
18 et 27 ubi Laurentius de Gustrowe vel Werle [= Wenden] appellatur). p) Cod.: hates. I e. nomine senatus. q) jjl
dicabant. r) Amplificator. s) Obscura enuntiatio verbotemis ita vertenda videtur : eum [Waldemanim] in bibendo
salutavit, postquam Scamam resignaverat, quæ res honoris causa foris [i. e. publice] sub tubarum clangore nuntiata est t) Se
non inscio. u) Lege: Jönköping ut Korner recte habet. Die 26 Julii 1364 Albertus et Magnus reges una Junacophe ver
santur (V. Stjffe 1. c. I. p. 46, cfr. Biks Ark. Perg. bref n. 616 et Schlesw. Holstein. Urk. Buch, II. p. 269). Eorum conventus
et pactio etiam a Libello de Magno rege (supra pag. 15) memorantur. v) Ante Leve codex habet a, quod est compendii
signum pro unde, sed aperte hic superfluum. x) Avunculus. Vox haud raro cognationem cujusvis generis significat Hic
exspectares suster sone. y) Gönnen vel gunnen favere, concedere. z) Cod.: worumme a) Westrogothia
b) Nulla in re. c) Lege: Jöneköpinge, ubi conventus ordinis fratrum Minorum erat. d) In Finlandiam. ubi jam
\ W VelS ' , r e > j?** = de ' L e - 1 ui restiterunt. f) Vorderem vel tale aliquid deest
g) Wolde deesse videtur h) Lege: Enekopmge. i) Hunc locum ignoramus. Cum vero proelium (d. 3 Martii 1365)
inter Enecopiam et pontem Ostensbro m silva Gaata (quæ jam non exstat) commissum est (v. supra Torn. I. 1. p. 29 45 58
246 et 2. p. 57), probabile videtur hic Ostensbro respici, ut Trabrugge (quod pontem ligneum signat) legendum sit, Ostensbro
raro Sagubro ex amni Sagan vocatus, m confiniis Uplandiæ et Westmanniæ situs est. k) Sine præparatione 1) Cod •
dede. m) Barnekow, postea advocatus Nycopiæ. n ) Ille postea an. 1389 in pugna apud Falköping cecidit (v
Detmarum supra pag. 189. 1 0

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