Full text: Volume (B. 3, Erste Abtheilung)

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und Cimbria de se loquitur, die auch bei Westphalen stehen, 
so wie die auch bei W. befindliche Charte: typus chersonesi 
cirebricae, und typus parvae Angliae, auf dessen Rlickseile die 
auch bei Westphalen stehenden Verse: II. Rantzovius lectori; 
Nutrici patriae —. Der typus parvae Angliae ist im Druck 
Weslphalens p. 76. Die Abbildungen, Bl. 123 nobilis ciraber 
ist bei Westphalen Tab. 1. n. 1, ovium pastor Tab. 3. n. 8, 
Bl. 135—136 habitus incolae und habitus feminae in Dith- 
marsia sind bei Westphalen Tab. 3. n. 9—10, Bl. 170 monum. 
sepu)thrale bei Westphalen Tab. 12, Bl. 197 habitus virilis 
llatstedensium bei W. Tab. 5 n, 21, Bl. 201 habitus puellae 
rästicae Eiderstad. W. 6. 28, Bl, 203 femina Strandensis W. 
Tab. 6. 29, Bl. 201 puella Ockholm. W. 8. 31, Bl. 206 
.femina in insula Facrensi W. 8. 36, Bl. 207. habitus rustici 
ih insula Sildia W. 9. 39. In der Handschrift ist Bl. 207 
eine alia forma von Sylt, die nicht bei W. ist. Die Abbil 
dungen der Wappen bei Westphalen fehlen in der Handschrift. 
Die Abbildungen der Handschrift sind keine Zeichnungen, 
sondern Holzschnitte, nur das Porträt des Verfassers auf BI. 3 
der Handschrift Kupferstich, und zwar ein besserer Stich als 
der bei Westphalen. Auch sind die Holzschnitte der Hand 
schrift grösser und besser als die Kupferstiche bei Westphalen, 
wie mir unser kundiger Universitäts-Zeichenlehrer f.oos ver 
sichert. Gegen das Ende des lib. 2' nennt II. R. 59 Arten 
Fische Cimbriens. Bekanntlich hat Rüder in seinen Winken 
S. 59 u. 174 und in seinen anonymen Blicken S. 90 ohne 
nähere Angabe behauptet, zu Heinrich Rantzaus Zeit sei in den Her 
zogtümern noch keine Leibeigenschaft gewesen, er sagt: Ver 
ewigter Heinrich Rantzow, du kanntest am Schluss des sech 
zehnten Jahrhunderts noch keine Leibeigenschaft! Aehnlich und 
bestimmter spricht er in seinen Winken. Vergl, Falcks Hand 
buch IV. S. 201—203. Falck hat Ruders Ansicht wider 
sprochen, er sagt: dass sein (H. Rantzaus) Status ruslicorum 
nur die Bauern in den Aeratern befasst, dürfte eher für das 
damalige Vorhandensein der Leibeigenschaft sprechen als da-
	        
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