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Gravamina, so von einer ehrbaren Landschaft erstlich zum Kiel 
88 im Monat September den dahin Verordnelen übergeben u. 
hernach alsbald der erwählten Kon. Maj, ins Reich Daene- 
mark überschicket worden. Flensburg 15. Mai 90. 
1) ,,weil man bisher in gütlicher Unterhandlung dieser 
Sache mit Herzog Philipp zur Richtigkeit noch nicht gelangen 
mögen, u. weil hierin anders nicht von Kön, Maj. denn was 
den Privilegien gemäss gesucht wird, so will man sieh ver 
sehen, die Stände werden zu derselben kein Misstrauen u. zu 
dem Vorzug kein Beschwer tragen. — 15, die Abschaffung 
der ungewöhnlichen Accisen hetr. wird billig erachtet, u wol 
len sich die Reichsräthc, wenn Specilication einkomml, Ihrer 
Kön. Maj. Theils, sofern über Zuversicht Mangel befunden 
wird, zur Billigkeit erklären. — 17, Herzog Johans Ross 
dienstleistung und Besetzung der Aemter belangend muss mit 
S. F. G. von den Landständen tractirt werden.“ 
K. S. 297. Erklärung des H. Phiiipsen Herzogen zu 
Schl. Holstein auf der ehrwürdigen edlen gestrengen ehren- 
vesten ehrbaren weisen und vorsichtigen H. Prälaten, Ritt., 
Städte u. gemeinen Landschaft Resolution u. Gravamina. Prod. 
15. Mai 90. 
1, Stände werden sich — was die freie Wahl des Bi 
schofs zu Schleswig u. die Restitution des Amts Schwabsted, 
betrifft — zu berichten haben, dass zwischen K. M. u. S. F. 
G. dieser Tage von wegen des Stifts Schleswig gründliche 
Handlung (ürgewesen, nachdem aber dieselbe diesmal zu ihrer 
gewünschten Endschaft nicht hat können gebracht werden 
sondern von den Fürstl. Mecklcnb. u. Landgräll. Hessischen 
Deputirlen Unterhandlungs-Rälhen auf I. F. G. Relation der 
gestalt angenommen, dass II. FF. GG. auf Bartholomäi 
nächst künftig sich weiterer Handlung u Vergleichung zwi 
schen K, M. u. S.'F. G. vornehmen wolle, so kann S. ,F. G. 
diesen Punkt bis dahin, doch S. F. G. Rechtens nichts be 
geben, ausgesetzt sein lassen. — 13. die Verbesserung fürst 
licher Wittwen-Leibgeding betreffend, weil solche Verbesserung
	        

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